[ OUTDOOR ADVENTURE: HIKING ] SAXONY'S SWITZERLAND NATIONALPARK { RAUENSTEIN }

by - Sunday, December 10, 2017





Hallo ihr Lieben,


schon wieder ist es hier viel ruhiger wie ich es eigentlich haben möchte und das in der ach so schönen vorweihnachtlichen Adventszeit. Wenigstens war ich schon zwei Mal auf dem Weihnachtsmarkt, nur zum Plätzchen backen hat meine Zeit noch nicht gereicht. Außerdem stehen noch zwei weitere Punkte auf meiner Bucketlist der Vorweihnachtszeit: Ich möchte unbedingt noch nach Dresden auf den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche und den im Stallhof, außerdem auf den der Festung Königstein…und Schlittschuh laufen möchte ich natürlich auch … und rote Zuckeräpfel und Zuckerstangen auf dem Weihnachtsmarkt vernaschen. Ich hoffe, dass ich mir wenigstens diese kleinen Wünsche erfüllen kann.

Draußen tobt gerade ein heftiger Schneesturm. Und ich dachte, dies wäre der perfekte Moment, um euch endlich den lang versprochenen Artikel zu meinem Outdoor-Hiking-Adventure in der Sächsischen Schweiz nachzuliefern:







Wie ihr anhand der herbstlichen Bilder sehen könnt, liegt mein Abenteuer schon ein ganzes Stück zurück, denn die Bilder entstanden bereits Mitte Oktober. Es war das erste Mal, dass ich im Herbst im Nationalpark Sächsische Schweiz unterwegs sein konnte.
Obwohl es morgens noch recht frisch und wolkenbehangen war, entwickelte sich der Tag zu einem der schönsten im Spätherbst.
Ich hatte mich mit meiner Wanderbegleitung mit dem Zug nach Stadt Wehlen aufgemacht, um von dort aus zunächst den Rauenstein zu besteigen. Es war nicht meine erste Wanderung zu diesem Aussichtspunkt, bereits im Mai 2015 habe ich euch von meiner Hiking-Tour im Frühjahr berichtet. Es war schön, die Landschaft nun in herbstlichen Farben zu sehen.
Die Wanderung ist doch recht anspruchsvoll, geht sie doch gleich über Stein- und Wurzeltreppen steil durch den Wald hinauf, folgt dann längere Zeit einem leicht ansteigenden Weg, um dann schließlich in Felsen zu übergehen, die immer wieder zuerst hinauf und dann wieder herunter gestiegen werden müssen.











Ich hatte mich für die Rauensteine entschieden, weil dieses Fleckchen des Nationalparks ein sehr ursprüngliches und wunderschönes – und wie ich bis dahin annahm – noch ein echter Geheimtipp war. Als ich zum ersten Mal hier entlang wanderte, war ich immerhin so gut wie allein.
Und so rechnete ich an diesem wundervollen Herbsttag damit, dass die meisten Touristen auf der anderen Elbseite die Bastei besteigen und ich somit mehr oder weniger meine Ruhe hätte. Leider war dem nicht so. Denn es war das letzte Wochenende der Herbstferien und so dauerte es nicht lang, bis hunderte, nein sogar tausende Touristen mit uns hinauf stiegen. So viele Menschenmassen hatte ich nicht einmal an den größten Sehenswürdigkeiten der Sächsischen Schweiz, wie etwa der Bastei, gesehen.

Und so war es mit dem Erholungserlebnis leider schnell vorbei, auch Outdoor-Adventure-Bilder konnte ich nicht auf der Weise machen, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte.























































Enttäuscht beschloss ich also, wieder ins Tal hinab zu steigen, und anstatt weiter zu Wandern, mehr zu Flanieren und mir eben spazierend die Umgebung anzusehen. Auch die Basteibrücke muss auf einen anderen Tag warten (vielleicht einmal Schnee bedeckt im Winter, das wäre was). Mit der Fähre ging es also über die Elbe nach Stadt Wehlen. Dort besichtigte ich meinen Lieblings-Süßigkeiten-Laden, den ich bei einem früheren Besuch entdeckt hatte und der einen direkt in den Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ (einer meiner liebsten Filme) versetzt, aß ein leckeres Eis und bestieg einen Aussichtspunkt über der Stadt und der Elbe. Dann ging es weiter entlang des Elbradwegs nach Rathen.
















Dort liefen wir bis an den Amselsee, zu Füßen der Bastei. Obwohl alle Anderen bereits von selbiger auf dem Rückweg waren, kribbelte es mir in den Füßen am späten Nachmittag noch hinauf zu steigen - ganz wie damals 2015 eben, als ich drei Felsen an einem Tag bestieg-, entschloss mich dann aber dagegen. Ich würde ein anderes Mal wieder kommen, wenn es hoffentlich etwas ruhiger ist. So kehrten wir in einem Restaurant ein, bevor wir am späten Nachmittag mit der Fähre wieder zurück auf die andere Elbseite setzten und uns mit dem Zug auf den Rückweg machen.








Der Tag verlief anders als geplant, war dann aber doch noch recht schön. Für die Zukunft habe ich mir jedoch vorgenommen, nie wieder in den Ferien in die Sächsische Schweiz zu fahren und wenn möglich nur noch in der Woche, vielleicht auch mal bei nicht ganz so idealen Wetterbedingungen.


Was Outdoor-Aktivitäten angeht, bin ich dann eben doch am liebsten fast allein in der Natur unterwegs. Trotzdem hat mich auch diese Erfahrung einmal mehr bereichert. Ich kann mir durchaus vorstellen, in der Zukunft öfter in Nationalparks unterwegs zu sein, am liebsten auch beruflich. Und ich träume von einem trauten Heim in der einsamen Natur …



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