[OUTDOOR ADVENTURE: HIKING] SAXONY { BIELATAL & HERKULESSÄULEN }

by - Sunday, October 22, 2017



Hallo meine Lieben,

ich bin euch noch einen Post von einem Outdoor-Adventure Mitte September schuldig und den möchte ich euch heute endlich nachliefern.

Im Moment muss ich zugeben, dass ich mich sehr gern bei Instagram tummel und dort einfach eher mal ein Foto posten kann, von dem, was ich gerade erlebe. Die Geschichte dazu erzähle ich aber meist hier auf meinem Blog. Wenn ihr also schon vor allen anderen wissen wollt, was es Neues bei mir gibt, dann empfehle ich euch momentan, einfach auf meinem Instagram-Profil vorbei zu schauen.

Heute gibt es hier aber nun endlich die Auflösung, wohin es nach meinem Ausflug in den Nationalpark des Georgenfelder Hochmoors, von dem ich euch hier berichtet habe, noch ging.





Der Ausflug war relativ spontan, sodass ich zunächst davon ausging, den gesamten Tag im Hochmoor zu verbringen. Dort angekommen stellte sich heraus, dass der größte Teil des Nationalparks auf tschechischer Seite liegt und so brauchten wir nur etwas mehr wie anderthalb Stunden, um hindurch zu wandern, obwohl dies auch gut in einer dreiviertel Stunde machbar wäre. Ich allerdings war viel zu sehr in die Fotografie vertieft und jede kleinste Ecke dieser wahnsinnig schönen Landschaft in mich aufzusaugen. Manchmal fühlte ich mich wie an der Ostsee, an der ich früher jedes Jahr im Urlaub war, aber inzwischen bestimmt auch schon seit 15-20 Jahren nicht mehr.

Nachdem wir das Hochmoor durchwandert und anschließend unseren Proviant im Auto gegessen hatten (da draußen Hochnebel und Kälte herrschten und wir dank falscher Kleidung völlig durchgefroren waren), entschlossen wir uns in das nahe gelegene Rosenthal-Bielatal im Nationalpark der Sächsischen Schweiz zu fahren, denn es war erst Mittagszeit und wir hatten noch den gesamten Nachmittag und frühen Abend Zeit, um Abenteuer zu erleben.







In Rosenthal-Bielatal war ich vor zwei Jahren schon einmal Wandern und habe euch sogar hier auf meinem Blog davon berichtet. Da es mir so gut gefallen hat, wollte ich einfach noch einmal hin.

Den Weg zum Wandergebiet fanden wir nur dank Navi, per Zufall auch den Parkplatz, der direkt am Startpunkt unserer gut vierstündigen Rundwanderung lag. Los ging es ab der Schweizer Mühle über den Sachsenstein, die Ottomühle und das Klettergebiet der Herkulessäulen wieder zurück zum Ausgangspunkt. Die Wanderung eignet sich auch für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind, da man eigentlich nur zu Beginn einen steilen Anstieg hat, der Weg dann aber größtenteils auf einer Art Plateau rund herum um ein Tal führt. Die Gegend ist ein echter Geheimtipp, Wanderer trifft man hier nur wenige, nur die Herkulessäulen sind unter Kletterern sehr beliebt.






























Zu den Herkulessäulen gelangt man, wenn man vom Wanderweg herab steigt. An diesem Tag waren einige Kletterer unterwegs, die es sich an den Felsen heimig eingerichtet hatten. Ich vermute, dass sie hier sogar übernachteten. Zwischen den Felsen hingen Hängematten, überall Seile, am Boden im Sand erkannte man Reste eines Lagerfeuers, Kinder spielten im Sand mit ihren Spielzeugen. Der Wanderweg führt direkt zwischen den Felsen zu einem Aussichtspunkt hindurch. An diesem Tag hingen jedoch besonders viele Kletterer und deren Seile über meinem Kopf und dazwischen spielten Kinder, sodass ich dann doch ein etwas mulmiges Gefühl hatte, schließlich wollte ich die Kletterer nicht stören oder meinen Weg mit ihrem kreuzen. Also erkundete ich nur kurz die Gegend und beschloss schweren Herzens wieder aufzusteigen, obwohl ich es nicht bis zu meinem Tagesziel, dem besagten Aussichtspunkt geschafft hatte.

Das hatte ich schon fast genau vor zwei Jahren bewundert. Den Artikel und die Bilder, die zwischen und hinter den Felsen entstanden, findet ihr hier.

Dafür hätte ich bestimmt noch eine Stunde benötigt, doch ich wollte meine Wanderbegleitung nicht so lang warten lassen. Ich beschloss, dass ich wiederkehren würde, beim nächsten Mal dann einfach von der anderen Seite kommend, sodass ich mehr Zeit an den Felsen verbringen kann.





Bielatal in der Sächsischen Schweiz ist tatsächlich noch so etwas wie ein Geheimtipp, denn außer den Kletterern begegneten wir nur wenigen Wanderern. Wenn ich Wandern gehe, dann möchte ich dabei am liebsten allein sein, Eins mit der Natur werden und aus ihr neue Kraft und Inspiration ziehen. Und natürlich Fotografieren. Ich war dankbar, dass ich an diesem Tag die Ruhe und Ursprünglichkeit, nach der ich mich so sehr sehnte, gefunden habe. 
Das nächste Mal denke ich dann hoffentlich auch daran, mein Skizzenbuch mitzunehmen ...




































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