LIFE LATELY # 13 | { Late Summer at Germany - Moments in Pictures. }

by - Monday, August 28, 2017



Hallo, meine Lieben.


Die erste Woche meiner Semesterferien ist schon rum. Auch zwischen den Prüfungen hatte ich mir dennoch Zeit für mich selbst in der Natur und an der frischen Luft genommen, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Auch jetzt bin ich noch ziemlich geschafft von den Prüfungen, weshalb ich es nach wie vor vorziehe, Zeit in der Natur zu verbringen, statt in der Großstadt. Trotzdem möchte ich noch nach Dresden und eigentlich nach Leipzig fahren, aber erst wenn ich mich etwas erholt habe. Alles zu seiner Zeit.

Um alles in Worte zu packen, liegen einige Momente schon viel zu lang zurück, deswegen zeige ich euch heute einfach alles in Bildern, was ich so erlebt und mit meinen Augen gesehen habe. Für Viele von euch wird es wohl nach nichts Besonderem aussehen, doch für mich bedeutet es die Welt.

Momentan lebe ich sehr zurückgezogen, minimalistisch und naturverbunden, gehe mit offenen Augen durch die Welt und versuche vor allem die Momente in mich aufzunehmen, die scheinbar alltäglich und klein und doch besonders sind.

Wie lang ich noch so lebe? Solange ich noch in Deutschland bin. Ich brauche das einfach, um meine Akkus wieder vollständig aufzuladen. Danach geht es sicher zwar wieder in eine Weltmetropole, aber hoffentlich wenigstens an den Stadtrand ins Grüne oder in eine nahegelegene kleinere Ortschaft.


Meine kleinen, besonderen Momente des Alltags aus den vergangenen Wochen:






Zusammen mit meiner Oma sammelte ich Brombeeren aus dem heimischen Garten. Ein wundervoller Moment, der sich in meine Erinnerung eingebrannt hat und der eines Tages sicher viel bedeuten wird. ( Wir sind übrigens größtenteils Selbstversorger und bauen Gemüse und Obst selbst an, auch das Fleisch, das wir essen stammt zum großen Teil von unseren eigenen Tieren. Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, woher das eigene Essen stammt. Und es schmeckt dann auch gleich viel besser, weil man weiß, dass es mit Liebe angebaut und groß gezogen wurde. )


Ich bewunderte wunderschöne gelbe Blümchen in einer Einkaufsstrasse meiner Universitätsstadt.


Und ich ging in der Natur des Erzgebirge spazieren, entdeckte dabei eine wundervolle alte Holzbrücke über einen Fluss und musste leider feststellen, dass sich der Sommer seinem Ende neigt und der Herbst bereits vor der Tür steht. ( Dabei war ich doch noch nicht einmal baden! Tatsächlich war ich das zum letzten Mal 2014 im Mittelmeer, an meinem letzten Tag in Spanien. Übrigens bin ich es auch nicht gewohnt, dass der Sommer schon so zeitig vorbei ist, schließlich gibt es in Spanien keinen richtigen Herbst und ich war oft bis in den späten Oktober hinein am Strand und baden. )






Oft war ich in Wäldern und an Talsperren spazieren. Die klare Waldluft hat mir wirklich gefehlt, nach Monaten, in denen ich nur zwischen Zuhause und meiner Universitätsstadt hin und her pendelte.


Ich bewunderte Sonnenblumenfelder.


Am meisten freute ich mich jedoch, als ich spanische Pimientos de Padrón im Supermarkt fand, eine grüne Bratpaprika, die man in Olivenöl brät und mit grobem Meersalz abschmeckt. Sie schmeckt super als Tapa oder auch zu Reis. Ich hatte sie seit ich Barcelona 2014 verlasse habe nicht mehr gegessen und so machte mich dieses einfache Gericht mehr als glücklich, war es doch ein kleines Stück Zuhause.







Ich freute mich über Zuckerschoten im Garten, die ich seit meiner Kindheit nicht mehr gegessen habe.



Und auch die partielle Mondfindsternis war ein wundervolles Erlebnis.





Ansonsten genieße ich natürlich das Wohnen im Grünen, den Garten und auch den wundervollen Rundblick von meiner Wohnung aus. Besonders der Abendhimmel ist ein echtes Erlebnis.

Und bei dem Gedanken daran, dass dies hier in bereits anderthalb Jahren Geschichte sein könnte und ich dann wieder in einer Großstadt mit nur wenige Grün und vor allem fern von meiner Familie und Freunden leben werde, bekommen auch diese kleinen Momente noch einmal eine ganz andere Bedeutung.



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