LIFE LATELY # 12 | { Today I am honest ... I want to find this place called HOME again ... }







Hallo meine Lieben ♥

diesmal habe ich keine Story oder Ähnliches vorbereitet. Ich hatte dennoch das Bedürfnis, mich bei euch zu melden und dachte ich probiere mal was Neues aus und schreibe einfach so drauf los, was es so Neues bei mir gibt und was mir so in den Sinn kommt - ein kleiner Blick hinter die Kulissen also.






Wie ihr seht, habe ich mal wieder an meinem Blog-Design gebastelt, im Rahmen meiner Möglichkeiten. Ich wollte meinen Blog etwas minimalistischer gestalten, mit einer Hauptseite, auf der zuerst Bilder im Magazin-Stil erscheinen und ihr quasi was für's Auge habt, scrollen könnt und anhand der Fotos entscheiden könnt ob und welchen Beitrag ihr hier lesen möchtet. Witziger Weise kehre ich damit zu den Ursprüngen dieses Blogs zurück. Dieser sah in seiner Anfangszeit sehr ähnlich aus. Vielleicht erinnert sich der Ein oder Andere von euch sogar noch daran. Ihr könnt mir gern in den Kommentaren euren Eindruck hinterlassen, ob ihr euch hier wohl fühlt und zurecht findet oder ob ihr euch nach dem alten Blogdesign zurück sehnt. Wer dies lieber anonym tun möchte, kann an der Umfrage im rechten oberen Seitenmenu teilnehmen, ich würde mich freuen.

Was das Fotografieren und eine neue Kamera angeht ... leider habe ich seit fast einem Jahr immer noch keine neue Digicam. Aber zumindest habe ich mir nun wohl endlich das Geld dafür zusammen gespart. Für mich kommt, aufgrund meiner Sehnsucht nach Outdoor Adventure eigentlich nur eine handliche Digicam (oder Action-Cam) in Frage, keine Spiegelreflexkamera. Genial wäre es, wenn sie auch noch wasserdicht wäre ... Wahrscheinlich wird es sich zwischen einer Lumix und Canon Powershot (Hatte eine und habe eigentlich nur sehr gute Erfahrungen mit dieser gemacht.) entscheiden, die ausstehende Entscheidung kann ich aber irgendwie nicht fällen, auch Fachleute konnten mir nicht so recht weiter helfen. Also wenn ihr mich diesbezüglich beraten könnt, nur zu, wäre dann eine Win-Win-Situation, denn dann könnte ich euch hier natürlich wieder mehr an meinem Leben teilhaben lassen ...

Die beiden Depeche Mode-Konzerte sind leider schon wieder vorbei. Es ist ein komisches Gefühl, wenn man etwas so Kostbares, auf das man sich drei Jahre lang freut, plötzlich nicht mehr vor sich hat. Vor allem weiß man bei ihnen ja nie so genau, ob es noch eine Tour geben wird. Von daher hoffe und bete ich ganz fest für ein paar Hallentermine im Winter. Um ehrlich zu sein habe ich mich auf den Konzerten zum ersten Mal seit langem unter Gleichgesinnten gefühlt und aus tiefstem Herzen glücklich, abgesehen von den wenigen Momenten, die ich mit chilenischen Studenten an der Uni verbringe, die einzigen Momente, in denen ich über beide Ohren strahle, seit meinem Wegzug aus Barcelona im Herbst 2014.

Zwischen den Depeche Mode-Konzerten hatte ich Geburtstag, gefeiert habe ich quasi auf den Konzerten und ansonsten war ich ganz normal an der Uni und am nächsten Tag in einem Restaurant essen. Richtig feiern werde ich wohl erst wieder, wenn ich 30 werde und/oder zurück im Ausland bin ...

An meinem Geburtstag erhielt ich Glückwünsche von eben diesem besonderen Menschen, von dem ich euch hier oft berichte und ich mich in den kommenden Wochen verabschieden muss. Außer dieser Nachricht haben wir aufgehört, uns zu schreiben und zu begegnen und ich frage mich warum. Ich frage mich, ob es ist, weil es keine Bedeutung oder eben weil es so eine große Bedeutung hat, weil wir uns eben nicht egal sind und weil wir traurig sind, wenn wir an den anstehenden Abschied denken ... (Von dem ich immer noch nicht weiß, ob es ihn geben wird). Ich halte euch diesbezüglich, wenn es so weit ist, auf dem Laufenden ...

Zumindest gibt es einen kleinen Lichtblick ganz anderer Art: Am Sonntag möchte ich nach drei Jahren mit einer meiner ehemaligen Arbeitskolleginnen und einer meiner besten Freundinnen aus Barcelona skypen. Ich freu mich so darauf, sie nach so einer langen Zeit zu hören und zu sehen. Mittlerweile wohnt sie in Amsterdam. Und wer weiß, vielleicht können wir uns im Spätsommer ja dort treffen, denn dann habe ich zwei Monate frei, die bisher, außer für die Uni, vollkommen unverplant sind.





Ansonsten ist es irgendwie ein komisches Gefühl, nach so einer langen Zeit noch in Deutschland zu sein. Wäre alles so wie geplant verlaufen, dann wäre ich im Herbst schon wieder ins Ausland gezogen. Aber nun muss ich wohl noch mindestens zwei Jahre bleiben ...

Ich frage mich schon sehr oft, ob es die falsche Entscheidung, vielleicht der bisher größte Fehler meines Lebens war, Barcelona zu verlassen ...


Auf der anderen Seite merke ich aber auch, wie ich mich in der Zwischenzeit entwickelt und dadurch irgendwie auch von Barcelona entfernt habe. Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob ich noch in Barcelona leben, beziehungsweise zurückziehen möchte. Ehrlich gesagt kann ich mir nur vorstellen, außerhalb der Stadt zu leben, beispielsweise in Castelldefels oder Gavá, also am Strand und Meer und ein ganzes Stück ruhiger und idyllischer ...

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich eben auch nicht jünger werde, aber ich sehne mich nach Ruhe und Natur, immer öfter schweifen meine Gedanken in nordische Länder, Norwegen, Schweden, Island ... und auch Richtung der Nationalparks der USA und Richtung Kanada ...






Ich beschäftige mich sehr damit, was Glück für mich bedeutet und was es denn ist, was mich glücklich macht.







Die vergangenen Monate habe ich wieder mehr gelernt, mich mit den kleinen Dingen im Leben zufrieden zu geben und die kleinen Momente eben auch zu genießen und schätzen zu können. Ich sehne mich irgendwie nach einer alternativen Lebensweise, in einem VW-Bulli, Campingvan oder in einer kleinen Hütte in den Bergen oder am Strand ... Ich habe noch nicht viel von dieser Welt gesehen, war seit 13 Jahren (!) nicht mehr im Urlaub. Irgendwie reift in mir der kleine große Traum und Wunsch von einer Weltreise, oder eben wenigstens ein paar Monate Backpacking. Damit würde ich mich nach so vielen Jahren des Verzichts wohl am ehesten belohnen und ich denke, dass ich nach einer solchen intensiven Zeit bestimmt auch wieder etwas klarer sehen würde, wo ich mein Lager aufschlagen und Wurzeln schlagen möchte.





Denn obwohl ich euch hier sicherlich immer oft von Freiheit erzähle, dem Leben im Ausland, Individualität und Unabhängigkeit, so ist mir in letzter Zeit doch Eines sehr klar geworden:
Ich möchte nicht mehr umher irren und nirgendwo hin gehören, ich sehne mich nach einem Ort, den ich Zuhause nenne und der eben dieses Gefühl der Verbundenheit in mir auslöst. Ich möchte endlich (wieder) das Gefühl haben, dass ich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Menschen um mich herum bin und alles genau so sein soll, ich nirgendwo anders in diesen Momenten sein möchte, weil ich einfach mit allem, so wie es ist, aus tiefstem Herzen glücklich bin ...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Dear lovely reader,

thank you so much for your inspiration. I always try to come back to you here. In case of important questions concerning my blog and/or travel destinations, you are welcome to send me an email to: sussystreasures@gmail.com.

♥ Love, Sussy

INSTAGRAM