LIFE LATELY # 11 | { Barcelona, Amsterdam, Iceland or the world ... Could I make a decision for my future home away from home? }








Spätestens seitdem ich aus Barcelona zurück in Deutschland bin, steht fest, dass ich mir eine Zukunft in Deutschland nicht mehr vorstellen kann.
Diese Vermutung hatte ich schon, als ich noch in Barcelona lebte, aber ich wollte es zumindest ausprobieren, ob ich mich nicht doch mit Deutschland anfreunden kann. Warum Deutschland und ich nie so richtig miteinander warm geworden sind, das weiß ich selbst nicht so genau. Eigentlich fühlte ich mich hier schon immer fehl am Platz, konnte mir nie für mich wertvolle Erinnerungen schaffen, die mir etwas bedeuten. 

Zuerst dachte ich, es läge an mir, aber spätestens als ich die ersten Urlaube im Ausland verbrachte und nie so etwas wie Heimweh aufkam und ich bei meinen längeren berufsbedingten Auslandsaufenthalten eigentlich nur wunderschöne Erinnerungen schuf und vor allem auf wundervolle Menschen traf, wusste ich, dass meine Zukunft einfach irgendwo anders auf dieser Welt liegt.

Deshalb steht schon lang fast, dass ich nach meinem Studium, wann auch immer das sein wird, zurück ins Ausland ziehe. Wohin, das weiß ich selbst nicht so genau.




Paphos auf Zypern, in dem ich im Jahr 2010 lebte, vermisse ich irgendwie immer noch. Obwohl mich die Stadt, die übrigens komplett zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, fasziniert und sie für mich bisher die schönste Stadt ist, die ich gesehen habe, sie mit ihrer Lebensqualität überzeugt, ich sehr gern wieder dort Urlaub machen möchte und mir auch vorstellen könnte, für längere Zeit zu bleiben, so weiß ich dennoch, dass ich meine beruflichen Pläne auf Zypern nicht verwirklichen kann.







Barcelona ist immer noch in meinem Herzen. Mit Sicherheit verbrachte ich die bisher glücklichste Zeit meines Lebens in der Mittelmeermetropole. Doch auch diese Stadt hat ihre Schattenseiten ...








Amsterdam war lang der heimliche Favorit als neue zukünftige Wahlheimat, weil ich dort vor allem beruflich mich selbst verwirklichen kann. Doch die fremde Sprache und die große Ähnlichkeit des Landes mit Deutschland, bereiten mir Bauchschmerzen. Ich habe die Befürchtung, dass ich wohl mein berufliches Glück in Amsterdam finden könnte, aber nicht mein privates.

Und genau diesen großen Fehler, auf den Verstand, statt auf das Herz zu hören, möchte ich in Zukunft nicht mehr machen. Von nun an treffe ich meine Entscheidungen rein mit meinem Herzen.
Hätte ich nämlich 2014 darauf und auf das mulmige Bauchgefühl gehört, wäre ich erst gar nicht nach Deutschland gekommen. Und wie sich gezeigt hat, habe ich mich mit meiner Vorahnung nicht getäuscht ...

Überhaupt wollte ich womöglich nur nach Amsterdam, in der Hoffnung einen mir wichtigen Menschen eines Tages wieder zu sehen. Doch inzwischen wohnt diese Person schon lang nicht mehr dort und wenn ich ehrlich mit mir bin, sind meine Gefühle nur noch eine wundervolle Erinnerung, aber eben nicht mehr reale Gegenwart.








Island stand ebenfalls ganz oben auf meiner Liste als mögliche Wahlheimat. Doch auch hier bekomme ich inzwischen ein mulmiges Gefühl, wenn ich mir vorstelle, für immer dort zu leben. Mit einem isländischen Freund an meiner Seite würde die Sache sicherlich ganz anders aussehen, aber ich bin nun mal keine Person, die sich auf andere verlässt. Und auch hier wäre ein großes Problem die Landessprache und trotz großartiger Natur spätestens nach ein paar Jahren auch das Klima, die unglaubliche Weite und Abgeschiedenheit. Ganz preiswert ist Island auch nicht und in beruflicher Hinsicht meldet sich auch ein großes Fragezeichen. Sicherlich könnte man einen Plan A finden. Dennoch bin ich der Meinung, dass man auch immer über einen Plan B verfügen sollte und diesen dort zu haben erscheint mir fast unmöglich.


Was bleibt dann noch als mögliche zukünftige Wahlheimat?



Um ehrlich zu sein, dachte ich lange Zeit, dass ich mich bewusst für eine Destination entscheiden würde. Mittlerweile denke ich aber eher, dass darüber einfach entscheidet, wo ich ein Jobangebot beziehungsweise eine Zusage bekomme.


Wenn ihr also beim Öffnen dieses Posts gedacht habt, ihr würdet nun meine zukünftige Heimat erfahren, so muss ich euch leider enttäuschen. Ich kann euch nur anbieten, euch weiterhin auf meinem Weg dorthin mitzunehmen und euch in spätestens drei Jahren dann an meinem neuen Lebensabschnitt teilhaben zu lassen. Es bleibt also spannend. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass alles so geschieht, wie es geschehen soll und eben nie ohne Grund.


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