BLOGGING | {Development in the industry - Between influencer and magic}






Da meine letzten Posts zu diesem Thema (Hier und Hier) unglaublich gut bei euch angekommen sind, dachte ich, dass es an der Zeit ist, mal wieder einen Beitrag dem Bloggen zu widmen.


Auffällig ist, dass sich das Bloggen verändert, seit einer ganzen Weile schon. Dazu beigetragen hat vor allem Instagram. Instagram ist heute DAS Medium, das nicht nur für ein Netzwerk steht, sondern für einen Lifestyle und das nicht zuletzt zur Entwicklung so genannter "Influencer" beigetragen hat. Genau die sind es, die gerade so aktuell wie nie sind. Das Thema Influencer ist auf jeden Fall eines Tages einen eigenen Beitrag wert, heute möchte ich diese Kategorie jedoch erst einmal nur anschneiden.

Jedenfalls sind genau die es, die es Bloggern heutzutage nicht gerade leicht machen. Wo es früher 50 liebevolle Kommentare unter einen neuen Beitrag gab, so gibt es heute vielleicht nur ein oder zwei, Herzchen bei Instagram sind immerhin viel schneller gedrückt.
Versteht mich nicht falsch, ich blogge nicht der Kommentare wegen, sondern in erster Linie für mich selbst und weil es mir Freude bereitet. Aber ich habe mich nun einmal bewusst für das Medium des Blogs entschieden, mit dem ich euch virtuell erreichen und vielleicht den ein oder anderen inspirieren kann.

Sonst könnte ich ja auch in ein ganz und gar nicht digitales Journal schreiben - ihr wisst schon, so ein in Leder gebundenes mit echten Seiten darin, das nach vergangener Zeit und Abenteuer riecht.






Ab und an würde ich mich natürlich über den ein oder anderen Kommentar mehr freuen. Es geht mir nicht darum, Bestätigung oder Aufmerksamkeit zu bekommen, im Gegenteil. Ich weiß, dass es unter euch einige gibt, die diesen Blog hier schon seit einer Weile lesen und mehr oder weniger regelmäßig vorbei schauen. Ich kann euch leider nicht sehen, so wie ihr hinter euren Laptops oder Smartphones sitzt, kann nicht in eure Köpfe oder Herzen hinein schauen, was dort geschieht, wenn ihr meine Posts lest. Von daher kann ich natürlich nur schwer einordnen, ob euch gefällt oder inspiriert, was ich hier veröffentliche, ob ihr euch nicht doch lieber den ein oder anderen Beitrag mehr zum Reisen, Leben und Arbeiten im Ausland, Zypern oder Barcelona oder eben zur Person, die hinter diesem Blog steckt, also mir, wünscht oder ob euch vielleicht auch das ein oder andere hier nicht gefällt oder im schlimmsten Fall nicht interessiert und ihr den Inhalt nur überfliegt, weil ihr insgeheim auf einen Beitrag zu einem ganz anderen Thema wartet. Aber diesen Beitrag nach dem ihr euch so sehnt kann ich nie schreiben, wenn ich nicht den entscheidenden Hinweis von euch diesbezüglich erhalte. Maximal an der Anzahl der Personen, die meine Beiträge hier jeweils lesen, kann ich abschätzen, welches Thema vielleicht besser ankommt als ein anderes. Von daher wäre ein Feedback mehr ab und zu echt Gold wert.


Aber zurück zum Thema, ich bin schon wieder abgeschweift.





Was ich sagen will, ist, dass sich die Art und Weise des Bloggens verändert und zu Instagram verlagert hat. Das führt trauriger Weise zum Verwahrlosen beziehungsweise Aussterben einiger Blogs, zum Anderen aber führt es, zumindest meiner Meinung nach, dazu, dass einige Blogs den ganzen Influencern die Stirn bieten, indem sie nur noch individueller, noch nahbarer, noch authentischer, noch wertvoller, inspirierender und magischer werden.

Ich habe, Stand heute, 129 Blogs in meiner Leseliste. Von diesen lese ich vielleicht fünf bis zehn regelmäßig, weil mich diese Blogger inzwischen so sehr inspirieren, dass sie mich sogar außerhalb des Web 2.0 durch ihre Aura erreichen und es schaffen, meine Sicht auf die Dinge zu verändern und vor allem die Art und Weise, wie ich mit bestimmten Situationen umgehe.









Das Medium Blog ist meiner Meinung nach heutzutage vom Aussterben bedroht. Die wenigen Blogger, die bleiben, sind wie Leuchttürme, der Fels in der Brandung oder eben die wärmenden Sonnenstrahlen, die dem Leben einen Sinn, Orientierung und eben diesen Funken Magie verleihen. Und das tun sie vor allem, indem sie authentisch sind, uns immer wieder mitnehmen auf ihre Reise durch das Leben, durch Höhen und Tiefen mit uns gemeinsam gehen, auch mal Schwäche zeigen oder wie ernst das Leben manchmal eben doch sein kann. Und wenn wir dann gemeinsam mit ihnen aus den Tiefen des Ozeans zurück zum Licht schwimmen, das durch die Oberfläche schimmert und wir diese endlich durchbrechen, dann treffen uns die Sonnenstrahlen mit einer solchen Intensität, wie wir uns es nie erträumt haben.





Genau diese Magie, des echten authentischen Lebens ist es, die die wenigen Storyteller-Blogs und deren Autoren so einzigartig macht. Sie vermitteln uns Momente und Gefühle, die wir in künstlicher Pefektion nie finden werden.


Kommentare:

  1. Wow, das ist jetzt zwar ganz unabhängig vom Thema aber: ich habe sehr viele Blogs die ich aktiv lese etc, aber ich kenne keinen auf dem die Texte so schön und inspirierend sind wie auf deinem! :)
    Beim Thema influencer habe ich sehr gemischte Gefühle, weil das in vielen Fällen einfach Menschen sind, die Geld fürs schön sein bekommen (was ich nicht verurteilen möchte) und es dann durch den Begriff influencer als Job kennzeichnen, weil "Insta-Beauty" nicht mehr reicht.
    Liebe Grüße,
    Lili von Lilith Ines

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    1. Oh ♥ . Herzlichen Dank für dein bombastisches Feedback, liebe Lili. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet und du hast mir gerade den Tag versüßt. ;-) Es hilft mir wirklich sehr, einzuordnen, wie mein Blog aus eurer Perspektive wirkt und in welche Richtung er sich im Laufe der Zeit entwickelt und entwickeln soll. Bezüglich Influencern geht es mir ähnlich wie dir, ich sehe das Thema auch mit gemischten Gefühlen. Es ist mir wirklich nochmal einen eigenen Beitrag wert, aber momentan muss ich zugeben, dass ich mich dazu einfach noch nicht genug in das Thema eingearbeitet habe. Vor allem möchte ich beide Standpunkte so neutral wie möglich betrachten. Nochmals lieben Dank für deinen großartigen Kommentar. ♥, Sussy

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