(Almost) The End of a Goodbye Story | { I FEEL YOU . }

Hallo, meine Lieben.


Was habe ich es vermisst, euch hier zu begrüßen ... Gern hätte ich mich schon eher gemeldet, aber zwischenzeitlich musste ich meinen nur ein Jahr alten Laptop in die Reparatur geben ...
Sicherlich seid ihr ganz neugierig, ob ich es zu besagtem Event geschafft habe und wie es denn war und um welches Großereignis es sich überhaupt handelt. Um es kurz zu machen:

Jaaaaaa ♥ ich war dort und ich bin bis heute noch elektrisiert. Es war ganz fantastisch, episch, mit Worten einfach nicht zu beschreiben.

Da ich meinen Event-Bericht aber noch schreiben muss und euch nicht so lang zappeln lassen möchte, gibt es heute erst einmal die Fortsetzung einer anderen, aber nicht weniger wichtigeren Story.
Der nächste Post ist dann wirklich mein Event-Bericht. Und falls ihr zu neugierig seid, an welcher großartigen Veranstaltung ich am vergangenen Wochenende teilnehmen durfte, dann schaut in der Zwischenzeit einfach bei mir auf Instagram vorbei (oder stöbert ein wenig auf meinem Blog, denn in der Vergangenheit habe ich hier auch schon darüber berichtet., wenn auch von anderen Locations und mit anderen Eindrücken.)

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Hier nun die Fortsetzung einer Goodbye Story ...



Und wieder ist es der Zufall, der dich mir über den Weg treibt. Und wieder ist es in einem Moment, in dem ich am wenigsten damit gerechnet habe, in dem ich am wenigsten ich selbst sein, dir am wenigsten nah sein kann, denn wieder erlauben es die Umstände nicht.

Als ich dich sehe, bin ich wie erstarrt. So lang habe ich mich danach gesehnt. Doch ich wünschte mir, es wäre nicht unter solchen Umständen. Ich wundere mich über die Leere in mir und warum da, dort wo zuvor noch so viele Emotionen waren, plötzlich keine mehr sind. Ich sehe dich an und fühle nichts... nicht mehr. Ich frage mich, ob ich dich wirklich so schnell gehen lassen konnte, ob ich mich so schnell entliebt habe.





Doch noch während ich darüber grüble und dich im gleichen Moment mit erstarrter Miene anschaue, realisiere ich, dass mich langsam, doch unaufhörlich Wärme durströmt


- dass sich eben in diesem Moment die Box in meinem Herzen, in die ich dich gesteckt und diese danach fest verschlossen habe, wieder öffnet.


Mir strömen Wellen von Emotionen entgegen, gefolgt von Schwärmen von Schmetterlingen.


Ich sehe dich an und spüre die Welt.







Doch die Welle an positiven Emotionen hat eine tiefe Traurigkeit im Gepäck, die mich ebenfalls im gleichen Moment überrollt. Ich spüre die unsichtbare Wand zwischen uns. Ich frage mich, woher sie kommt. Ob es die Umstände sind, die es uns wieder nicht erlauben uns näher zu sein, ob es die lange Abwesenheit von einander, ob es der nahende Abschied oder ob es Gleichgültigkeit ist.

Diesmal bist du es, der Fragen stellt, fragt ob ich bleiben werde. Ich warte sehnsüchtig auf die Einladung auf einen Kaffee, die Einladung zu mehr Zeit, unter wenigeren Augen ... Doch diese Einladung steht schon seit Monaten aus ... Und ich ahne, dass sie nie kommen wird.

Ich möchte dich so viel fragen, dir so viel sagen, doch wieder bleiben meine Augen starr und meine Lippen stumm.









Vielleicht gab es diesen Abschied voneinander schon längst. Eines Tages hatten wir eine Grenze an Nähe überschritten, die wir seitdem nie wieder erreicht, von der wir uns immer weiter entfernt haben.

Ich wünschte, es gäbe diese Nähe wieder. Doch ich weiß, dass die Uhren auf Abschied gestellt sind,  dass es nur noch eine Richtung gibt, nämlich einander hinter uns zu lassen. So sehr ich dich wieder zu mir heran ziehen möchte, verlorene Nähe wieder herstellen, noch einmal erleben will, so sehr weiß ich, dass es nicht geht. Dies ist nicht meine Geschichte ...







Vielleicht geht es hier gar nicht um dich oder mich, sondern immer noch um den Sommer 2014, einer (weiteren) Liebesgeschichte ohne Happy End. Auch damals gab es mehr Blicke als Worte, auch damals gab es kaum Nähe, weil wir immer von Blicken umgeben waren. Erst als der Abschied schon so nah war, dass er im Herzen brannte, war ein Versteck im Büro unser Rückzugsort.

Auch damals hatte ich viele Fragen, wollte wissen, wie sich der nahende Abschied anfühlt.


"Er fühle sich wie die eigene Beerdigung an ... " 


war damals deine Antwort. Und du sagtest, dass "Water of Love" funktionieren würde, eine Anspielung auf ein gemeinsames Picknick mit Wein im Park. Auch damals schon war ich nach außen  erstarrt, obwohl in mir die Emotionen brodelten. Auch damals gab es diese unsichtbare Wand. Wir standen immer am weitesten auseinander, obwohl wir uns wohl am nächsten waren ...






Jetzt, wo mir wieder ein Abschied bevor steht, kommen diese Momente, diese kostbaren Erinnerungen, wieder in mir auf, als wäre es gestern gewesen.

Ich wünschte ich könnte die Zeit zurück drehen ...

Aber das kann ich nicht.

Auch diesmal werden sich die Zeiger weiter drehen.
Auch diesmal kann ich den Abschied nicht aufhalten ...






Alles fühlt sich wie ein großer Verlust an, als ob ein Teil von mir gehen und ich danach nie wieder die selbe Person sein würde. Und doch ist es ein Gewinn, weil mir dieser Teil erst durch diese Begegnungen geschenkt wurde. Erst durch sie habe ich erfahren wie magisch das Leben sein kann. Anstatt einen Verlust zu betrauern sollte ich daher dankbar für dieses Geschenk sein.



Vielleicht wären dies die richtigen Worte, zumindest zu diesem Abschied:



Ich bin dankbar für das große Geschenk ... dass wir einander begegnet sind.

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