LIFE LATELY # 10 | { Longing for Leaving | Having the Courage to Choose the Life You ♥ }

by - Sunday, April 23, 2017







Hallo, ihr Lieben,


eigentlich mag ich mein Leben ja geordnet und so mag ich auch meinen Blog haben, minimalistisch, ordentlich ... und genau so mag ich es auch mit meinem Post-Plan. Ich hab es gern, dass ihr genau wisst, wann ihr hier wieder einen neuen Beitrag erwarten könnt und wenn ihr an eben diesem Tag hier vorbei schaut, euch tatsächlich ein neuer Post, eine neue Geschichte, erwartet. Am liebsten möchte ich euch am Wochenende überraschen, dann wenn ihr vielleicht noch mit einem Kaffee in der Hand vor eurem Laptop oder Smartphone sitzt, euch bewusst viel Zeit zum Munter-Werden und für das gemütliche Frühstück nehmt, und eben für die schönen Dinge des Lebens, wie dem Lesen von Blogs. So mache ich es nämlich auch. Obwohl im Idealfall natürlich jeder Tag so aussehen kann und sollte.



Wenn ihr euch immer nur auf die Wochenenden freut und euch von einem zum nächsten sehnt, so wie ich es gerade tue, dann müsst ihr wissen, dass euer Leben leider wahrscheinlich nicht nach euren Vorstellungen läuft oder ihr vielleicht durch gewisse Umstände nicht die Möglichkeit habt, euch eure Freiräume zu nehmen.



Ich sehne mich momentan nach den Wochenenden. Und wenn wir Wochenende haben, möchte ich am Liebsten wieder Woche haben, ein klares Zeichen dafür, dass ich momentan mit meinem Leben, so wie es ist, nicht zufrieden bin, da ich mich darin selbst irgendwie nicht mehr wieder finde, mich selbst nicht verwirklichen kann, weder Uni, noch Zuhause beziehungsweise meine private Umgebung erfüllen mich.



Das ist auch der Grund, weshalb ich euch hier in den vergangenen Wochen leider nie regelmäßig und pünktlich mit neuen Beiträgen begrüßen konnte, sondern nur seltener und unregelmäßiger, wie ich es eigentlich tun möchte. Ich hoffe ihr verzeiht mir und irgendwann ist diese Durststrecke vorbei und ich kann euch hier endlich wieder von spannenden Geschichten, Outdoor-Abenteuern und vielleicht einem Leben berichten, das mich ganz und gar erfüllt.



Mit etwas Glück sind die vielen Veränderungen in meinem Leben im Juni erst einmal vorbei und ich hoffe, dass es ab da an wieder bergauf geht. Auch wenn ich es ehrlich gesagt langsam kaum noch in Deutschland aushalte.




Wäre alles nach Plan verlaufen, dann würde ich Deutschland bereits im September wieder verlassen ... Aber es lief nicht nach Plan ... Und das bedeutet, dass ich wohl noch zwei, vielleicht auch drei Jahre in Deutschland bleiben muss.








Langsam fällt es mir schwer, mich zu motivieren. Ich vermisse Barcelona, mir fehlen meine Freunde dort und meine Freiheit.
Langsam kann ich den Anblick meiner Universitätsstadt nicht mehr ertragen. Wir sind nie richtig warm miteinander geworden. Je länger ich hier bleibe, umso befremdlicher wirkt alles in Deutschland auf mich, umso mehr bin ich in meinem Plan bestärkt, das Land nach meinem Studium wieder zu verlassen.






Aber das ist ok. Wäre ich nie zurück nach Deutschland gekommen, so hätte ich es vielleicht nicht oder zu spät herausgefunden, dass ich hier einfach nicht mehr hin gehöre. Vielleicht wäre ich nach Jahren oder Jahrzehnten im Ausland zurück gezogen und wäre dann enttäuscht, weil ich zu viel aufgegeben hätte für etwas, das mich nicht erfüllt.



Und so war es eben doch der richtige Weg, muss ich jetzt weiter hindurch durch diese Durststrecke. Denn eines ist klar: Es wird nicht ewig so weiter gehen. In zwei oder drei Jahren kann ich endlich wieder das Leben leben, das ich mir wünsche und für das ich momentan so hart kämpfe, an einem Ort, der mich erfüllt und an dem ich einfach ich selbst sein kann.






Viel zu oft habe ich das Gefühl, dass sich Menschen selbst aufgegeben, einem Alltag hingegeben haben, der sie unglücklich und traurig macht und es einfach nicht mehr schaffen, aus ihm auszubrechen.



Aber so möchte ich nicht enden. Ich möchte, wenn ich alt bin, nicht auf mein Leben zurück blicken und das Gefühl haben, dass ich es nicht richtig gelebt habe und meine Träume eigentlich immer Träume geblieben sind und ich sie nie realisiert habe ...






Ich finde es viel wichtiger, den Mut zu haben, zu seinen Entscheidungen zu stehen, und auch selbst festzustellen, dass einen ein gewisser Job, die Uni, eine Stadt oder eben sogar ein Land nicht glücklich machen und dann eben für die Erfüllung seines wirklichen Traums zu kämpfen.








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