LIFE LATELY # 6 | { I C I C L E S . }



Hallo ihr Lieben,


vielen Dank für euer großartiges Feedback zu meinem letzten Post und meinem zweiten Journal-Eintrag. Ihr seid wirklich bombastisch und ermutigt mich, von nun an öfter einmal etwas Ähnliches zu posten, auch wenn ich zugeben muss, dass es für mich noch schwierig ist, das richtige Maß an Privatsphäre und Persönlichkeit auf dem Blog zu finden ... Die Stories, von denen ich euch berichte sind natürlich echt, aus meinem Leben. Aber da dieses und seine Abenteuer hauptsächlich durch andere Menschen geprägt wird, gibt es auch mal das ein oder andere Geheimnis, das der schlaue Leser unter euch vielleicht das ein oder andere Mal auch zwischen den Zeilen heraus lesen kann.

Heute gibt es noch keine neue Story, dafür aber endlich mal wieder Fotografie aus meinem Alltag, auch wenn die Aufnahmen von meinem Handy stammen, denn eine neue Kamera kann ich leider noch nicht mein Eigentum nennen.






Bei uns hier im Erzgebirge haben wir den wohl schönsten Winter seit mindestens 15 Jahren und genau so lang ist es wohl her, dass so viel Schnee lag. Dank Schneestürmen einschließlich Gewitter und Morgenstunden, in denen ich 4 Uhr kniend im anderthalb Meter hohen Schnee auf der Straße  und mit bloßen Händen das Auto frei schaufelte und die nächsten 10 Stunden mit Schnee schippen verbrachte (an die Fahrt zur Uni war natürlich nicht zu denken, denn mein kleines Dörfchen im Erzgebirge war eingeschneit), weiß ich endlich mal wieder, was ein richtiger Winter ist.
Am vergangenen Donnerstag waren bei uns morgens sogar - 20 °C. Ich glaube die kälteste Temperatur, die ich hier jemals auf dem Thermometer gesehen habe, waren - 28 °C.

Da können meine Freunde in Barcelona und Amsterdam nur staunen, denn dort werden höchstens mal 2 °C oder - 7 °C und Schnee liegt natürlich auch nicht oder kaum.







Hinter meinem Haus wachsen die wohl schönsten und längsten Eiszapfen, die man sich vorstellen kann. Jedes Mal, wenn ich sie fotografiere, erstrahlen sie in einem anderen Blauton. Ich fühle mich wirklich ein wenig wie in der Winterwelt von Disney's Film "Frozen", so bezaubernd schön ist es hier. Überhaupt habe ich wohl in meinem Leben noch nie so viele Eiszapfen gesehen. Auch in meiner Universitätsstadt hängen sie überall an den Dächern und müssen inzwischen schon mit dem Eispickel heruntergebrochen werden, damit es nicht gefährlich für die Fußgänger wird.

Obwohl ich zwar langsam nicht mehr weiß, wie ich meine Skihosen und Pullover noch kombinieren soll (ich würde wirklich gern mal wieder nur eine Bluse oder einen Rock tragen), so genieße ich den bitterkalten und schneereichen Winter in vollen Zügen, zumindest im Rahmen meiner Möglichkeiten. Denn Ski fahren war ich leider bisher immer noch nicht, da mich die anstehende Prüfungsphase und die letzten Züge der Vorlesungszeit an der Uni mächtig auf Trapp halten.

Ihr merkt, mich hat der Winter verzaubert und ich kann mir inzwischen kaum vorstellen, wieder in einem Land zu leben, in dem es nie schneit. Allerdings fallen in Amsterdam wohl auch nur ein paar Krümel, weshalb ich ernsthaft darüber nachdenken sollte, ob es mich nicht doch nach Island, Canada oder Alaska zieht ... Auf ein paar Monate auf Probe dort hätte ich schon Lust ... Aber damit muss ich mich wohl noch mindestens zwei Jahre gedulden ...







S U S S Y


Kommentare:

  1. Sussy!
    Die Bilder sind wirklich cool geworden. Wunderschön! Ich freue mich auch sehr über den Winter, es ist echt toll, dass es mal wieder so richtig kalt ist und ganz viel Schnee liegt. :) Kann ruhig noch eine Weile so bleiben.
    Mein Freund meint der Bundesstaat Washington wäre vielleicht auch etwas für dich. Man hätte dort alles: Sommer, richtigen Winter, Hochgebirge, Strand, Großstädte wie Seattle und kleine abgeschiedene Dörfer.
    Liebe Grüße,
    Nyra.

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    1. Vielen lieben Dank. <3
      Ja, der Winter ist so toll ... Nur hätte ich eben jetzt gern Semesterferien, 3 Wochen lang oder so, um auch wirklich was vom Winter zu haben. ;-)
      An Washington habe ich auch schon gedacht ... Eigentlich hat mich die USA nie interessiert, aber seit ein paar Jahren sehr. Eigentlich will ich ja auch gar nicht so weit weg ... aber mich reizen vor allem die großen Nationalparks ... Davon träumen und wirklich dort zu leben ist aber auch noch einmal ein riesen Unterschied. Bin mal gespannt, was die Zukunft so bereit hält ...
      Schönes Wochenende wünsche ich dir, genieß den Winter.

      Liebste Grüße, Sussy <3

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