GERMANY | REGENSBURG | {Part 3: Weltenburg Abbey.}

by - Sunday, September 25, 2016



Nachdem wir schon Walhalla (klick) und die Altstadt von Regensburg (klick) besucht hatten, führte uns unser drittes und vorletztes Ausflugsziel des Tages zum

Kloster Weltenburg

mit der ältesten Klosterbrauerei der Welt.



Ich selbst wäre wohl nie auf die Idee gekommen, ein Kloster zu besichtigen, außer vielleicht auf meiner Lieblingsinsel Zypern, habe diesen Zwischenstopp also meiner Ausflugsbegleitung zu verdanken. Und dennoch war es eine schöne Sehenswürdigkeit, denn vor dem Kloster befand sich ein riesiger Stein- beziehungsweise Kieselstrand, der aufgrund des Niedrigwassers der Donau noch gigantischer war als sonst schon. Für mich war es unglaublich, dass sich ein Kloster quasi direkt am Strand zur Donau befindet.

Zum Kloster selbst kommt man ab dem Parkplatz nur zu Fuß, immer an der Donau entlang muss man noch 700 Meter zurücklegen. Obwohl es immer gerade aus die Straße entlang geht, musste ich für die Strecke an diesem Tag meine letzten Kräfte mobilisieren, denn im Schatten waren es 31 °C und ich war schon seit morgens 06.30 Uhr auf den Beinen. Der schöne Fußweg entlang der Donau lenkte mich allerdings ein wenig ab. Ich beobachtete fleißige Paddler, die mit dem Schlauchboot den Fluss hinab paddelten, Menschen, die am Ufer in der Sonne faulenzten und Feierlustige, die auf den zahlreichen Flößen am Ufer der Donau das Tanzbein schwangen und ihre Gesangeskünste zum Besten gaben, samt verrückter Band, die sie musikalisch untermalte.







Das Kloster Weltenburg verfügt über die älteste Klosterbrauerei der Welt, seit 1050 brauen hier die Mönche selbst. Ich selbst mag zwar kein Bier, aber meine Ausflugsbegleitung wollte natürlich einen Kasten mitnehmen. Wir entschieden uns aufgrund der 700 Meter bis zum Parkplatz und der Hitze dann doch dagegen, den Kasten Bier mitzuschleppen.

Für mich war es etwas verwunderlich, dass mitten im Innenhof des Klosters ein riesiger gut gefüllter Biergarten war, in dem Einheimische und Touristen diesen wundervollen Wochenendtag lautstark und mit großem Durst genossen, anstatt andächtig über den Innenhof zu wandeln.

Natürlich waren wir auch im Kloster. Dort habe ich allerdings nicht fotografiert.







Die richtige Überraschung erwartete uns erst, als wir den Innenhof des Klosters verließen, ein riesiger Steinstrand und natürlich die Donau. Aufgrund des Niedrigwassers nahm der Strand ungeahnte Dimensionen an. Es war ein ungewohntes Bild, der Steinstrand, die Donau, Felsen und der nah gelegene Donaubruch und das Kloster, das mitten am Ufer stand.

Viele schwammen die Donau mit dem Boot hinab, machten Paddelsurf oder ließen sich schwimmend die Donau hinunter treiben (Ist das überhaupt erlaubt?). Die Donau war bei dieser Hitze eine willkommene Abkühlung, obwohl ihr Wasser nicht mehr wirklich kalt war. Auch wir gingen ans Ufer, hielten unsere Hände ins Wasser, wuschen uns unser Gesicht und gingen sogar mit den Füßen hinein. Wie gern wäre ich ganz Baden gegangen, aber wir musste weiter und daran, einen Bikini mitzunehmen hatte ich natürlich nicht gedacht.











Wir machten uns wohl gegen 16 Uhr zurück auf den 700 Meter langen Weg zum Parkplatz. Ich war zwar schon so fertig, dass ich nichts dagegen hatte, bereits jetzt den vier Stunden langen Heimweg anzutreten, aber, da es uns wohl so schnell nicht wieder in diese Gegend verschlagen würde ... wenn überhaupt ... mussten wir uns unbedingt zum Abschluss des Tages noch eine weitere Sehenswürdigkeit ansehen.

Welche genau das war, erfahrt ihr im vierten und letzten Teil meines Ausflugsberichts. Und natürlich werde ich euch meine Erkenntnis, die ich zum Abschluss des Tages fasste, nicht vorenthalten.














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Kennt ihr die schönsten Orte und Strände an der Donau?

An welchen heimischen Gewässern verbringt ihr heiße Sommertage?

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