BLOGGING | {Is it too late to be a successful Blogger today?}





Mit dem Bloggen habe ich im November 2012 angefangen (klick), recht spät im Vergleich zu den Vorreitern der Branche. Die erfolgreichsten Blogger sind schon mindestens seit 2008 oder 2010 dabei und haben meist zuvor auf einem anderen, kleinen Blog begonnen und erste, wichtige Erkenntnisse gesammelt.

Um ehrlich zu sein, war meine Anfangszeit als Bloggerin mit meine erfolgreichste. Ich nehme an, dass es daran liegt, dass ich damals noch in Barcelona lebte und arbeitete und es so gut wie jeden Tag etwas abenteuerliches zu berichten gab. So hatte ich einen regelmäßigen Bloggerrhythmus und da ich so viel erlebte, fasste ich meine Abenteuer in einem jeweiligen Monatsrückblick noch einmal zusammen. Das waren schöne Zeiten, für mich und sicherlich auch euch als Leser. (Ich weiß nicht, ob unter euch tatsächlich jemand ist, der diesen Blog seit seiner Anfangszeit liest. Falls ja, würde ich mich unheimlich über einen kleinen Kommentar von euch freuen). Denn das ist ja quasi der Idealzustand, dass es immer etwas zu berichten und für euch zu erfahren gibt. Ich habe es geliebt, mich mit der Kamera auf die Jagd nach dem nächsten Abenteuer zu machen und euch hier dann davon zu berichten. Oft saß ich nach solchen Erlebnissen noch bis tief in die Nacht und Morgenstunden am PC, sodass der Post zu meinen Abenteuern bereits am nächsten Morgen online gehen konnte.

Wenn man allerdings eben nicht gerade in der Großstadt lebt oder sich ein Jetset-Leben mit wahnsinnig vielen Reisen leisten kann, ist es gar nicht so einfach, immer wieder spannenden Content für den Blog zu kreieren. Manchmal hat man den Vorteil, in einem super schicken Zuhause zu leben, dann kann man auch über das berichten oder dort beispielsweise Food-Fotografie betreiben oder auch Layering. Ich kenne ein paar Blogs, die sehr minimalistisch sind und beispielsweise in einem Post mit nur drei, vier Fotos das Neueste aus dem Food & Beverage-Bereich vorstellen und damit wahnsinnnig erfolgreich sind. Allerdings gehören diese Blogs meist zu denen, die am längsten Bestand haben, also am frühesten mit dem Bloggen angefangen haben und sich somit eine gewisse Bekanntheit und treue Leserschaft erarbeiten konnten. Wem das allerdings alles nicht vergönnt ist, der hat es heutzutage wirklich schwer, als neuer oder eben auch nicht so bekannter Blogger Fuß zu fassen. Man muss sich immer mehr einfallen lassen, um die Leser bei Laune zu halten und zu begeistern.

Oder aber, man hat das riesengroße Glück, eine Nische auszufüllen und somit wertvollen Content zu liefern, der auf diese Art und Weise nirgendwo sonst zu finden ist. Das ist natürlich der Idealfall und solche Nischen haben beispielsweise einige Blogger gefunden, die über mein momentanes Lieblingsland Island berichten.

Auch Blogger, die beispielsweise gelernte Webdesigner, Journalisten, Fotografen oder Filmemacher sind haben einen riesengroßen Vorteil. Einer meiner Lieblingsblogs wird beispielsweise von einem Südafrikaner und einer Australierin betrieben. Er ist ursprünglich Filmemacher und so filmt er schon seit über einem Jahr jeden Tag ihrer Reisen und ist so schnell in seinem Handwerk, dass er den Film am Abend bereits fertig geschnitten und bearbeitet hat und hochladen kann. Auch das ist eine riesen Stärke, die dazu beitragen kann, dass man als Blogger schnell wahnsinnig erfolgreich wird.

Überhaupt kann es von Vorteil sein, wenn man zu zweit ist. Zum Einen hat man so zwei kreative Köpfe, um neue Ideen zu gewinnen und man kann die Arbeit natürlich aufteilen. Während einer die Texte schreibt, bearbeitet der andere die Fotos und so weiter ...

Nach meiner Überzeugung, kann man es heutzutage dennoch schaffen, ein bekannter Blog zu werden, wenn man mit etwas Talent und viel Herzblut dabei ist. Was Viele nämlich vergessen ist, dass so ein Blog immer wieder mit spannendem Inhalt gefüllt werden will. Und meiner Meinung nach ist der Content das A und O, mitreißende Texte und abenteuerliche Fotos. Und man sollte nie vergessen, sich selbst treu zu bleiben, den Lesern immer einen Teil von sich selbst mit auf den Weg geben und nicht einfach nur das zu schreiben, was man denkt, was der Leser gerade hören will.





Was mir auf meinem Weg zum erfolgreicheren Blogger noch fehlt wäre ein wenig mehr Zeit für Abenteuer und um euch hier davon regelmäßiger berichten zu können. Und die Erfüllung meines Traums nach einer Spiegelreflex- oder Systemkamera, mit der meine Fotos von unterwegs endlich auch meinen und euren Ansprüchen gerecht werden würden. Ich hoffe sehr, dass sich dieser Traum eines Tages erfüllt.
In zwei bis drei Jahren werde ich voraussichtlich zurück ins Ausland ziehen und ich kann mir vorstellen, dann mit einem neuen Blog (thematisch an das neue Land, in dem ich leben werde, angepasst) noch einmal ganz von vorn anzufangen. Natürlich würde der Inhalt dieses Blogs dann mit umziehen. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg und wer weiß, wie sich die Blog-Branche bis dahin verändert hat. Vielleicht filmen wir dann nur noch und stellen Videos online, wer weiß, wer weiß ...




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