BLOGGING | {Not plan, just write.}


Auf die letzten paar Posts auf meinem Blog habe ich ein großartiges Feedback von euch bekommen. Vielen Dank dafür.

Soll ich euch ein Geheimnis verraten?


Diese Posts habe ich nicht irgendwie geplant, sondern es waren Gedanken, die mir morgens oder abends im Kopf herum schwirrten. Ich habe mich an meinen Laptop gesetzt und sie in einem Zug runter geschrieben und außer der Rechtschreibung danach nichts mehr an meinem Text verändert. Das Ergebnis waren also meine Gefühle, Erinnerungen und Gedanken, so wie sie quasi in dem Moment aus mir heraus gesprudelt kamen. Irgendwie ist das ein schönes, befreiendes Gefühl. Es fühlt sich echt und so viel näher an euch an.

In den Monaten zuvor hatte ich sehr oft das Gefühl, dass ich zu verkrampft geworden bin und mich selbst unter Druck gesetzt habe. Ich verbrachte viele Stunden vor meinem Blog und mit dem Lesen anderer Blogs mit der Hoffnung, dabei Inspiration zu finden. Statt einfach zu schreiben, plante ich meine Posts vor. ( Vor circa einem Monat habe ich genau zu diesem Thema einen Post geschrieben (klick) ) Wie schnell sich doch meine Ansichten ändern ...

Nun lasse ich meinen Laptop immer öfter aus und klappe ihn nur noch auf, wenn es eben zu so einem Gedankensprudeln kommt, wie ich es weiter oben beschrieben habe. Vielleicht liegt es ja auch an meinem neuen Laptop. Da wirkt mein Blog auch auf einmal ganz anders, ich glaube, weil der Bildschirm matt ist. ;-)

Jedenfalls habe ich mich momentan wieder gefunden und denke, dass der Blog, obwohl ich nun anstatt meinem Blognamen als Logo nur ein Bild (momentan vom Open Air Kino auf dem Montjuic, dem Hausberg Barcelonas) auf der Startseite habe, mich am ehesten widerspiegelt. Ja, ich bin zufrieden mit mir und meinem Blog. Das darf auch einmal gesagt werden.

Und vielleicht gehört diese Erkenntnis eben auch zu meiner momentanen Entwicklung hier in Deutschland dazu. Täglich werde ich nämlich, vor allem an der Uni, mit Menschen konfrontiert, die sich zwar in einer ähnliche Materie bewegen, aber eben ganz andere Sichtweisen und Ziele haben. Manchmal fühl ich mich ziemlich fehl am Platz. Doch währendem ich fast zwei Jahre versucht habe, mich anzupassen, vollziehe ich nun eine Entwicklung in die genau entgegen gesetzte Richtung. Ich habe erkannt, dass es ok ist, anders zu sein und andere Ziele zu verfolgen und sich eben nicht anzupassen. Ich lasse mich nicht verbiegen. Und wenn ich eben als Frau vom Land mit Liebe für die kleinen Momente und Minimalismus zwischen Geschäftsleuten mit Hang zum Materialismus sitze, dann ist das eben so. Denn eines habe ich in meinem Leben gelernt: Oft sind genau die Menschen, die einen versuchen zu verändern oder die eigenen Gedanken und Träume schlecht zu reden, die, die einen dafür bewundern, dass man so ist, wie man ist.

Ich glaube ich bin nun ein wenig vom eigentlichen Thema des Posts abgeschweift, aber das musste jetzt eben mal raus und ich wollte diese Gedanken auch nicht in einen extra Post packen, weil sie eben jetzt gesagt werden wollten.



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