A reflection on chaos & almost 2 years living without (new) money.



Hallo ihr Lieben,

die vergangenen Wochen beherrschte das Chaos mein Leben. Ich hatte schrecklich viel für die Uni zu tun. Eine Seminararbeit raubte mir den letzten Nerv. Ansonsten hat leider spontan mein geliebter Laptop den Geist aufgegeben. Gott sei Dank hatte ich es schon kommen sehen und immer fleißig auf der externen Festplatte gespeichert. Sonst wären 34.000 Fotos und traumhafte Erinnerungen aus Zypern, der Costa Brava und Barcelona jetzt futsch.
Und mein 27. Geburtstag stand auch so plötzlich vor der Tür, dass ich nicht einmal Getränke für meinen Besuch hatte.
Ihr seht, es ging drunter und drüber. Wenigstens habe ich inzwischen einen neuen Laptop und zum Geburtstag gab es einen automatischen Lockenstab, den ich mir schon so lang so gewünscht habe.
Manchmal habe ich das Gefühl, es geht hier in Deutschland so viel schief, damit ich wieder auf den richtigen Weg finde. Wohin auch immer der führen wird … Barcelona, Amsterdam, Dublin, Reykjavík…oder erstmal eine Weltreise. Im Endeffekt wird sich schon alles fügen.
Wisst ihr eigentlich, dass ich nun schon fast zwei Jahre ohne neues Geld zu verdienen lebe? Ich will ehrlich sein, es ist eine Herausforderung und mehr als oft eine Verzichtserklärung an die täglichen Kaffees von unterwegs, Essen in der Mensa, in Restaurants, Shoppen am Wochenende … Aber ich lerne so die kleinen Dinge im Leben viel mehr schätzen und vor allem stelle ich fest, wer die richtigen Menschen in meinem Leben sind, nämlich die, die trotzdem bleiben, und wer nicht.




Es braucht kein Geld, um glücklich zu sein und auch nicht um Menschen in seinem Leben zu halten. Glücklich sein ist kostenlos. Genau wie Sonnenauf- und untergänge, Sommerregen und Gewitter, Fremden ein Lächeln zu schenken und eines zurück zu erhalten, im grünen Gras zu liegen und so vieles mehr. Es ist kein Verzicht, sondern ein Gewinn. Ein Gewinn an Wertschätzung und Genießen von kleinen Momenten. Im Endeffekt werden wir uns doch nicht an die Laptops, Flatscreen-TV’s und Berge von Klamotten, die wir gekauft haben erinnern, sondern an das Picknick im Park, im Wald oder am Strand, den Ausflug mit dem Fahrrad, der Wandertour in den Bergen, dem Sonnenuntergang über den Dächern der Stadt, dem Baden im Meer, den Geschmack von Omas selbst gebackenem Kuchen, den Anblick von bunten Blumen in unserem Garten, den Geschmack von selbst geerntetem Obst und Gemüse, den Geruch von Heu, die langen Gespräche mit der besten Freundin, wenn man sich lang nicht mehr gesehen hat, das Skypen mit den Freunden fern der Heimat, das Gefühl im eigenen Bett zu schlafen, die Spaziergänge durch die Stadt und so vieles mehr...Vor allem an Liebe und die Begegnungen und Gefühle mit und für besondere Menschen, die sie mit sich bringt. <3

Kommentare:

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