BLOGGING | {WHY IT IS SO DIFFICULT TO BE AN INDIVIDUAL BLOGGER TODAY}




Ihr Lieben,



heute muss ich mal etwas los werden. Es geht um das Bloggen, mein liebstes Hobby. Und eigentlich habe ich geplant, dass es eines Tages noch viel mehr wird als das. Doch es gibt viele Umbrüche in der Bloggerszene, die es für die kleinen, weniger bekannten Nischen-Blogs wirklich schwer machen, weiterhin zu bestehen, neben den großen allseits bekannten Blogs.


Es ist klar, dass, wenn man nicht hauptberuflich Blogger ist, der Großteil der Zeit und Kraft in den Berufsalltag fließt. Und so kann man eben nicht täglich available sein und den Leser pünktlich nach dem Aufstehen mit einer neuen Geschichte begeistern.


Ich habe das Gefühl, dass wenn man heutzutage nicht unbedingt das Glück hat, zu den großen Blogs zu gehören und ständig auf irgendeinem Event oder zu einer Pressereise eingeladen ist, man es wirklich sehr schwer hat in der Szene. Es gab eine Zeit, als die kleinen Momente des Alltags zählten und die wundervollen Sonntagsgedanken. Doch mittlerweile musste diese Natürlichkeit und Echtheit Erlebnissen weichen, die in Posts verarbeitet werden, die auch in einem Hochglanz-Reisemagazin erscheinen könnten. Plötzlich ist jeder Blogger zum Coachella oder zu einem angeblichen Kurzurlaub in Thailand oder auf Bali oder sonst wo, obwohl er nur von irgendeiner Firma dorthin eingeladen wurde.
Ist doch klar, dass das neuen Content für den Blog bringt, traumhafte Bilder und Geschichten und so mehr Leser und die nächste Pressereise oder Kampagne ... und so wachsen die Bloggiganten eben immer weiter, während die kleinen Blogs von ihnen verschluckt werden.

Versteht mich nicht falsch, ich bewundere die großen Mode- und Reiseblogs, denn es zeigt, dass die Menschen dahinter wirklich Ahnung haben, von dem was sie tun, vom Fotografieren, Outfits kombinieren, spannende Geschichten und Content für den Blog liefern, Social Media Marketing, all so etwas eben. Aber ich habe das Gefühl, dass sie die kleinen Nischen-Blogs auffressen, dass es neue, individuelle, natürliche Blogs kaum noch schaffen, dauerhaft in der Blogszene Bestand zu haben. Und das ist wirklich schade.

Ich finde es muss ein Umdenken geschehen, weg von all den hoch gepushten Luxus-Momenten und Erlebnissen, die wirklich nur einigen ganz wenigen Menschen vorbehalten sind, hin zu Natürlichkeit, Individualität und den kleinen Momenten des Lebens, wie eben ein leckeres gemütliches Sonntagsfrühstück oder Ausflug in die Umgebung von Zuhause.
Für mich sind die kleinen Blogs die großen Vorbilder. Denn nicht selten gehen die Personen dahinter eben dem ganz normalen Berufs- und Familienalltag nach und setzen sich dann trotzdem Freitag Abend oder am Wochenende hin und stecken viel Zeit und Arbeit in einen neuen Post, obwohl sie die Zeit auch effektiv mit ihrer Familie oder anderen Wochenendaktivitäten verbringen könnten. Und sie schaffen es auch ohne von einer Firma irgendwo hin ins Paradies eingeladen zu werden, immer wieder kreativen Content und spannende Geschichten zu liefern. Sie sind für mich die wahren Vorbilder. Und ich wünsche mir, dass es vielleicht der ein oder andere Blogger und Leser ebenso sieht.


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