[OUTDOOR ADVENTURE: HIKING] GERMANY PART II | SAXONY'S SWITZERLAND {Wanderung vom Rauenstein, über die Elbe nach Rathen und auf den Gamrig}





Nach unserer anstrengenden, aber sehr schönen und vor allem ruhigen Wander-Tour in den Morgenstunden, von Stadt Wehlen auf den Rauenstein (klick), ging es wieder zurück ins Tal. Auf der anderen Seite der Elbe konnten wir bereits unser Tagesziel erblicken, die Basteibrücke.





Bevor wir mit der Fähre nach Rathen auf der anderen Elbseite übersetzen konnten, hieß es erst einmal Geduld bewahren, anstehen und warten. Denn wir waren an diesem verlängerten Mai-Wochenende natürlich nicht die Einzigen, die das schöne Wetter für einen Ausflug nutzten. An der Fähre hatte sich eine gut 200 Meter lange Warteschlange gebildet und insgesamt mussten wir wohl eine Stunde warten. Zwar war es hier am Wasser in den Mittagsstunden noch recht windig und frisch, in der Sonne jedoch sehr warm. Und spätestens jetzt merkte ich, dass ich vergessen hatte, mein Gesicht mit Sonnencreme einzucremen oder wenigstens welche für unterwegs mitzunehmen. Für das nächste Mal bin ich dann sicherlich besser ausgerüstet.
Schließlich durften wir dann auch irgendwann auf die andere Elbseite übersetzen.






In Rathen auf der anderen Elbseite angekommen, waren jedoch solche Menschenmassen unterwegs, dass wir beschlossen, nicht direkt die Bastei anzusteuern, sondern uns vorher noch etwas weiter rechts zu halten und auch noch den Gamrig zu besteigen.
Ich bin immer ein Fan davon, Menschenmassen zu umgehen, jedoch hatte ich bei diesem Vorhaben so meine Zweifel, ob denn danach meine Kräfte auch noch ausreichen würden, um das eigentliche Tagesziel, die Bastei, zu erklimmen. Ich drohte bereits meiner Wanderbegleitung, dass wenn dem nicht so sei, wir am nächsten Tag gleich noch einmal in den frühen Morgenstunden aufbrechen müssten. Schließlich ist die Besteigung der Bastei so etwas wie ein Traum von mir, den ich mir unbedingt erfüllen möchte, bevor ich Deutschland eventuell für immer verlassen werde.





Vorher auch noch den Gamrig zu besteigen erwies sich dann doch als ein großes Los, denn so konnten wir den Menschenmassen entgehen und die Sächsische Schweiz fast ungestört genießen.
Der Gamrig ist ein 253 Meter hoher Berg, östlich von Rathen gelegen. Obwohl das jetzt nicht so besonders hoch klingt, hatte ich meine Probleme damit, oben anzukommen, schließlich steckten schon circa 5 Wanderstunden in meinen Beinen und wir waren auch nicht gerade als Spaziergänger, sondern recht schnellen Schrittes unterwegs.






Schließlich schaffte ich es dann doch auf den Gipfel und war dann ziemlich stolz darüber und gleichzeitig von der wundervollen Aussicht fasziniert. Hier fand ich es fast am schönsten an diesem Tag und die Felsformationen erinnerten mich an meine Wandertour auf den Klosterberg Montserrat bei Barcelona (klick), der ähnlich aussieht. Zusammen mit wenigen weiteren Wanderern machten wir hier oben Rast, um in den Mittagsstunden zu picknicken und die Aussicht zu genießen.





Kletterer auf dem Heidestein, einem der sechs Klettergipfel am Gamrig.

 




Hier konnten wir bereits unser abschließendes Tagesziel erspähen, am Elbtal zwischen Stadt Wehlen und Rathen gelegen, die Bastei. Ich hatte immer noch meine Zweifel, ob ich an diesem Tag je oben ankommen würde, denn meine Kräfte gingen mir langsam aus.






Nachdem wir unsere Kräfte während des Picknicks auf dem Gipfel wieder aufgefüllt hatten, ging es zurück ins Tal. Am Weg entlang entdeckten wir diese Kletterer beim Üben und ich war wirklich froh, dass es endlich auch einmal bergab ging und ich meine Kräfte ein wenig sparen konnte.






Der Weg ins Tal war wirklich traumhaft. Ich genoss die frische, holzige Waldluft und das grüne Gras und fühlte mich ein wenig wie an der Costa Brava ...





Wie unsere Wandertour weiter ging und ob meine Kräfte noch ausreichten, um nach vielleicht 20 Jahren endlich wieder die Basteibrücke zu erklimmen, erfahrt ihr im dritten und letzten Teil meines Wanderberichts von der Sächsischen Schweiz (klick) ...

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