[OUTDOOR ADVENTURE: HIKING] GERMANY PART I | SAXONY'S SWITZERLAND {Wanderung von Stadt Wehlen auf den Rauenstein}




Mittlerweile muss ich zugeben, dass ich mich nach acht Monaten nun endlich wieder so etwas wie eingelebt habe in Deutschland. Ich denke nur noch selten an Spanien und wenn, dann bin ich nicht traurig, sondern denke mit einem Lächeln an all die wundervollen Menschen und Momente zurück. Ich bin nicht mehr so wehmütig und versuche die Zeit in Deutschland zu genießen. Wenn ich möchte, kann ich ja jederzeit nach Barcelona zurück und wer weiß, vielleicht verlebe ich gerade meine letzten Monate hier.
Der Frühling in Deutschland ist traumhaft. Es ist mein erster Frühling hier seit sieben Jahren. Ich liebe die bunten Kirschblüten und allgemein die blühenden Bäume und Pflanzen, die Wiesen voller Gräser, die Wälder, die frische, warme Frühlingsluft, das Vogelgezwitscher … So etwas gibt es nicht innerhalb der Betonbauten Barcelona´s.

Vielleicht musste ich ja auch so lang im Ausland leben, um mich wieder in meine Heimat verlieben zu können.

Dennoch habe ich bereits so etwas wie eine Bucket-List in meinem Kopf, mit all den Dingen, die ich in Deutschland unbedingt noch machen will, bevor ich zurück ins Ausland ziehe und wohl nie wieder dauerhaft in Deutschland leben werde (es gibt dafür allerdings noch keine konkreten Pläne, ich schau einfach, was sich ergibt.)
Ein Punkt auf meiner Liste war es auch, in der Sächsischen Schweiz, die sich circa eine Stunde von meiner Heimat entfernt befindet, Wandern zu gehen, vor allem zur Bastei, auf der ich wohl zuletzt vor 20 Jahren war.

Diesen Punkt konnte ich endlich am verlängerten Wochenende des ersten Mai in Angriff nehmen.


Mit dem Zug ging es kurz nach 7 Uhr morgens zunächst nach Dresden und ab dort weiter bis Stadt Wehlen in der Sächsischen Schweiz, wo ich und meine Wanderbegleitung gegen 8.30 Uhr ankamen
Bereits kurz nachdem ich den Zug verlassen hatte, bekam ich so etwas wie Urlaubsstimmung, spätestens als ich diesen blühenden Baum hier sah:





Leider wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass meine Wanderbegleitung mich gleich den ersten Berg hochjagen würde. Ich wollte zur Bastei, was ich allerdings nicht wusste, war, dass vorher zwei weitere Berge bestiegen werden sollten.
Das erste Stück sah dann so aus und lies mich ziemlich schnell außer Atem kommen und mich meiner Jacke entledigen. Außer uns war nur ein älteres Wanderpaar unterwegs, ansonsten hatten wir die Region am frühen Morgen für uns allein.


 



Laut Wegweiser sind es von der Stadt Wehlen aus fast zwei Stunden bis auf den Rauenstein, einem circa 304 Meter hohen Tafelberg, den man auf dem Malerweg erreicht.
Die Anstrengungen wurden mit der wundervollen Aussicht und dem ersten kleineren Picknick des Tages auf dem Gipfel belohnt. Hier war es wirklich traumhaft, es war ein herrlicher, heißer Tag mit klarer Sicht und außer uns befand sich noch keiner dort.


Fast hatte ich vergessen, wie schön doch meine Heimat ist … Ja, es lohnt sich wirklich, die eigene Heimat mit den Augen eines Touristen (neu) zu entdecken.






Im nächsten Teil erfahrt ihr dann, wie es weiter ging auf meiner Wandertour, denn es lagen noch zwei weitere Berge vor mir.


Der Höhepunkt sollte die Besteigung der Bastei sein, einer Felsformation mit Aussichtsplattform, die zu den am meisten besuchten Touristenattraktionen in der Sächsischen Schweiz gehört …

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