WELCOME 2015 | {New year thoughts}



“We will open the book. Its pages are blank. We are going to put words on them ourselves. The book is called Opportunity and its first chapter is New Year's Day.” 
    Edith Lovejoy Pierce

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Ihr Lieben,
Eigentlich hatte ich gar nicht vor, mich so schnell wieder bei euch zu melden, wollte mich noch ein wenig zurückziehen, um dann voller Kraft und Zuversicht in dieses neue Jahr gemeinsam mit euch zu starten. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser erste Tag des Jahres heute essenziell für mich ist, genauso, wie der folgende Post. Vielleicht wird es einen Moment geben, an dem ich es brauchen werde, mir diese Zeilen vor Augen zu halten, sei es nur, um in einem Jahr Revue passieren zu lassen und festzustellen, was in dieser Zeit alles geschehen ist, was sich verändert, was mich verändert hat.

Ich hoffe ihr hattet DIE Silvesternacht schlechthin und seid mit den richtigen Menschen um euch herum und einem großen Lächeln auf den Lippen in das neue Jahr 2015 gerutscht. Ich wünsche euch nur das Beste und die Erfüllung eurer großen und kleinen Lebensträume.

Bei mir kamen die ersten Neujahrswünsche aus Barcelona, von einem alten Freund, den ich seit Januar 2012 schon nicht mehr gesehen habe, trotzdem halten wir Kontakt. Ich finde so etwas wirklich fantastisch.
Der Wahnsinn schlechthin war jedoch, als ich meinen Lieblings-Bloggermädels Neujahrswünsche auf ihrem wundervollen Blog dagelassen habe und sie haben mir, bisher als Einzigste, tatsächlich auch ein wundervolles Jahr 2015 gewünscht, sowie ein <3 geschickt. Das war für mich ungefähr so, als ob mir Dave Gahan von Depeche Mode geschrieben hätte – einfach umwerfend.
Ansonsten war Silvester irgendwie seltsam. Ich habe mich an dem Tag überhaupt nicht so gefühlt, als ob wir Silvester haben, ich weiß nicht, ob das zum Erwachsensein dazugehört (immerhin bin ich schon 25einhalb), dass irgendwann die ganz großen Gefühle an den Feiertagen verloren gehen. Vielleicht war es auch, weil ich diesmal irgendwie nichts habe, das mich 2015 konkret erwartet und auf das ich mich freuen kann. Früher wusste ich oft, dass es im Januar nach Barcelona geht oder im April nach Zypern, diesmal war es anders.
Seitdem ich Mitte September 2014 nach 3 Jahren meine ehemalige Wahlheimat Barcelona verlassen habe, ist es so, als ob ich meine Glückssträhne und mein eigenes Ich genau dort zurück gelassen habe. Seitdem fühle ich mich irgendwie verloren und auch ziemlich vom Pech verfolgt.
Nicht unbedingt dazu beigetragen, dass es mir besser geht, hat die Tatsache, dass gefühlt mein halber Bekanntenkreis den Jahreswechsel in Barcelona verbrachte. Aber ich freue mich für sie. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Und auf irgendeinem Blog habe ich unter den ganzen Silvester-und Neujahrsposts gelesen „Trenne dich, von dem, das dich runter zieht.“ Ein so einfacher Satz und doch steckt so viel dahinter.
Ich wünsche mir für 2015, dass ich es schaffe, zurück zu meiner Glückssträhne zu finden und wieder ein Ziel vor Augen zu haben, auf das ich konsequent hinarbeiten kann.
Ich habe das Gefühl, dass 2015 nicht unbedingt ein Jahr werden wird, in dem ich Berge versetzen kann und in dem ich unzählige Abenteuer erleben werde, aber ich denke, dass es das ausschlaggebende Jahr für meine Zukunft sein wird. Vielleicht muss ich mich entscheiden, für die Karriere oder meinen  Lebenstraum, vielleicht muss ich endlich alte unnährende Freundschaften auflösen, vielleicht muss ich mich von den Fesseln befreien, die mich daran hindern, die zu sein, die ich eigentlich bin

– eine lebensfrohe junge Frau mit großer Reiselust und Drang nach Abenteuer, für die das große Glück in den kleinen Momenten liegt und denen, die zu großartigen Erinnerungen heranwachsen, eine Person, die lieber nur mit dem Nötigsten aus einem Koffer und mit dem Wichtigsten im Herzen lebt, als irgendwo sesshaft zu werden und mich viel zu früh für immer an einen Ort zu binden, obwohl ich die weite Welt noch gar nicht richtig durch meine eigenen Augen entdeckt habe.

Ich bin bereit, mich 2015 zu stellen, was es auch für mich bereit halten wird. Und ich bin bereit, euch daran Teil haben zu lassen, an den guten, aber auch den schlechten Momenten. Beide machen das Leben aus und ohne Regen gibt es nun mal keinen Sonnenschein, ohne Nacht keinen darauffolgenden Tag und ohne die ganzen schlechten Momente könnten wir die guten wohl  niemals so schätzen und genießen.
Ihr habt mich bisher bereits über diese Berge und durch einige Täler begleitet und ich werde auch weiterhin authentisch bleiben und euch an diesen Momenten, den positiven, wie auch den negativen teilhaben lassen, ganz unverfälscht.

2015, Ich bin sowas von bereit, wo auch immer mich diese Reise hinführen wird …



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“I hope that in this year to come, you make mistakes.

Because if you are making mistakes, then you are making new things, trying new things, learning, living, pushing yourself, changing yourself, changing your world. You're doing things you've never done before, and more importantly, you're Doing Something.

So that's my wish for you, and all of us, and my wish for myself. Make New Mistakes. Make glorious, amazing mistakes. Make mistakes nobody's ever made before. Don't freeze, don't stop, don't worry that it isn't good enough, or it isn't perfect, whatever it is: art, or love, or work or family or life.

Whatever it is you're scared of doing, Do it.

Make your mistakes, next year and forever.”   

    Neil Gaiman

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