Von Cocktails, Sommermomenten und Urlaubsfeeling in LLORET DE MAR | 12. & 13. April 2014




Am vergangenen Wochenende ging es für uns gegen Samstag Mittag in das rund 70 Kilometer entfernte Lloret de Mar an die Costa Brava. Ich war seit über einem Monat nicht mehr dort und es war schön zurück zu sein, und dann auch noch über Nacht. Fast so, wie in den guten alten Zeiten, als ich im Sommer in Lloret gewohnt habe. Noch immer fühle ich mich, als ob ich nach Hause zurück kehre, wenn ich es besuche und es ist mit Sicherheit der Grund, weshalb ich nach Spanien gekommen und immer noch hier bin.
Im Nachhinein ärger ich mich ein wenig, dass ich den Winter nicht mehr genutzt habe, als Lloret verlassen und ein echter Geheimtipp war. Jetzt werden die Tage länger, das Thermometer steigt auf über 20 Grad und der Strand füllt sich wieder mit Touristen. Nein, gern teile ich mein Lloret de Mar wirklich nicht.





Als wir in unserem 4- Sterne-Hotel direkt am Strand und an der Discostrasse ankamen, wurde ich von freudigen, bekannten Gesichtern begrüßt. Als dann auch noch die Kreditkartenmaschine bei der Zahlung der Buchung nicht funktionieren wollte, wurden wir zum kostenlosen Mittagessen und zu einem gratis Getränk an der Hotelbar eingeladen, damit man das Problem in der Zwischenzeit beheben konnte. Ich habe mich sehr über diese Geste gefreut.
Vom Zimmer war ich auch überrascht, denn alle Zimmer wurden nun renoviert. Damit gehört das Hotel in dem wir wohnten zu den besten in Lloret de Mar.










Nachdem wir bei starkem Wind und sturmartigen Böen den Nachmittag am Strand verbrachten, vor lauter Kälte aber nicht an Baden gehen oder Sonnenbaden zu denken war, genossen wir die letzten Sonnenstrahlen in der Voramar Bar am Strand. Ich genehmigte mir allerdings nur einen heißen Kaffee, um mich wieder aufzuwärmen.
Abends aßen wir beim Mexikaner, Chamaco. Dort habe ich 2011 das letzte Mal mit dem Team vom Jugendreiseveranstalter zum Saisonabschluss gegessen. Natürlich gab es "Fajitos tampioco de pollo", was sonst. Es war wirklich sehr lecker.






Vom Mexikaner ging es in den ZOO Beach Club auf einen Cocktail, Blue Lagoon, um genauer zu sein. Der Zoo Beach Club ist für mich die schönste Strandbar in Lloret und gehört natürlich zu meinem Lieblingsclub, dem ZOO. Ich war im August 2013 das erste und letzte Mal in dieser Bar, zusammen mit einer besonderen Begleitung aus Deutschland, mit der ich 2008 das erste Mal nach Lloret de Mar kam und drei wundervolle Monate verbrachte.






Danach ging es zurück auf das Hotelzimmer, um uns für den Abend fertig zu machen. Eigentlich wollte ich in die Disco ST. TROP, für mich die beste in Lloret, aber leider macht sie erst nächste Woche auf. Somit verbrachten wir, anders als geplant, den gesamten Abend bis morgens um 3.00 Uhr in meinem Lieblingsclub, dem ZOO. Der überrascht dieses Jahr mit neuer Leuchtreklame an der Außenfassade und neuem Konzept ganz im Sinne "Music Factory". Das Innere wurde umgestaltet, am Eingang steht nun ein riesiges DJ-Pult in Form eines Containers und alle Bars sind auch aus Containern gefertigt, weiterhin gibt es einen etwas fragwürdigen VIP-Bereich. Ich war ziemlich schockiert über das neue Design, verbinde ich doch so viele Erinnerungen, Momente und Gefühle mit dem Innendesign der vergangenen 6 Jahre. Aber ich kann verstehen, dass man so versuchen will, mehr vom Club Richtung Disco zu gehen. Jedenfalls war es ein ganz netter Abend, auch wenn die Musik nicht wirklich mein Geschmack war. Zumindest habe ich so einige bekannte Gesichter wieder gesehen, das war sehr schön. Und auch hier war ich seit August 2013 zum ersten Mal wieder.





Nachdem wir für den Sonntag einen kostenlosen Late-Ceck-Out für 12 Uhr anstatt 10 Uhr ausgehandelt haben, verbrachten wir Mittags drei Stunden im ZOO Beach Club bei traumhaftem Wetter und Blick auf Strand und Meer.




Zuerst gab es einen Mango-Smoothie ...




Danach einen alkoholfreien Mojito (einen der besten, den ich je hatte) ...




... Und zum Schluss oder besser gesagt zum Mittag einen Caesar-Salat.




Schluss war dann wirklich mit unserer Zeit in Lloret de Mar, denn nachdem wir die halbe Karte des ZOO Beach Club verkostet haben, hatten wir irgendwann leider keinen Grund mehr, um unseren Abschied noch länger hinauszuzögern. Wir mussten uns auf den gut zweieinhalb stündigen Rückweg nach Barcelona machen. Mir fiel der Abschied diesmal besonders schwer, denn für wenige Momente war ich wieder Zuhause, alles fühlte sich einfach so vertraut, so heimisch und wunderbar an. Ich fühlte mich zum ersten Mal seit langem wieder so etwas wie lebendig.
Ich hoffe, dass noch viele weitere Ausflüge und Kurzurlaube übers Wochenende folgen, denn ich muss in diesem Sommer lernen Abschied zu nehmen ...



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