TRAVEL DIARY CYPRUS 2003 | Sonntag, 16. Februar 2003 - KITI, CHOIROKOITIA & LEFKARA

by - Sunday, October 27, 2013

 
Wir duften heute "ausschlafen"!
Los ging es erst um 9.30 Uhr, weil unsere Reiseleiterin Pandy und unser Busfahrer Efthymios vorher noch wählen gehen wollten. In Zypern fanden Präsidentschaftswahlen statt, an denen jeder teilnehmen musste.
 
Unser erstes Ziel war die Panagia Angeloktistos-Kirche in Kiti. Die aus mehreren Teilen bestehende Kirche beinhaltet unter anderem ein Mosaik aus dem 6. Jh. n. Chr., auf dem Maria, das Kind und die zwei Erzengel dargestellt sind. Ihre Flügel sind wie Pfauenfedern gestaltet, was den ägyptischen Einfluss deutlich macht. Dieses Bild wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Zuvor erzählte uns Pandy noch etwas über zypriotische Bräuche, wie zum Beispiel die Taufe.
 
Als nächstes fuhren wir zu den Ausgrabungsstätten in Choirokoitia. Zunächst besichtigten wir den Nachbau eines neolithischen Dorfes. Dann sahen wir das Ausgrabungsfeld am Berghang, welches die neolithische Besiedlung im 6. Jh. v. Chr. nachweist. Das belegt, dass es auf Zypern schon zu dieser Zeit eine entwickelte Zivilisation gab.
 
Dies alles lag auf unserem Weg zum Tagesziel, dem Dorf Lefkara.
Dieses Dorf ist berühmt für seine Silberverarbeitung und Spitzenherstellung.
Die Straßen dorthin waren eng und halsbrecherisch steil. Efthymios meisterte mit Ruhe und Gelassenheit in Vorwärts- und Rückwärtsgängen diese Passage. Nach einem mittleren Kreislaufkollaps unsererseits kamen wir an und hatten eine Stunde Zeit, um das Dorf anzuschauen.
Es bestand aus vielen kleinen verwinkelten Gassen, an deren Seiten Geschäfte für Schmuck und Stickereien waren.
 
 
Aufgrund des schönen und warmen Wetters konnten wir uns in eines der zahlreichen Straßencafés setzen, wo wir uns mit dem Kellner über die baldige EU-Integration unterhielten.
 
Völlig ausgehungert fuhren wir zum Mittagessen in das beliebte und heute sehr gut besuchte Lokal "Frau Maria". Dort aßen wir ein typisch zypriotisches Gericht, das Mesé. Es besteht aus mehreren kleinen Gängen, von denen sich jeder nimmt, was er mag. Sehr beliebt bei uns waren die Nudeln mit Bolognese - der Kellner musste dreimal nachlegen.
Dann fuhren wir satt und zufrieden ins Hotel zurück.
 
Einige von uns besuchten noch einmal die Stadt Larnaka, andere gingen schlafen und wieder andere machten einen Spaziergang am Strand. Alle zusammen warteten wir gespannt auf das Abendessen.

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