TRAVEL DIARY CYPRUS 2003 | Montag, 17. Februar 2003 - MACHAIRAS KLOSTER, EIN ROLLENDER BUS & EINE STRAUßENFARM

by - Monday, October 28, 2013

 

"Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: NEIN!"

 

(Kurt Tucholsky)

 
Genau so schwer ist es, sich früh am Morgen 5.45 Uhr MEZ aus dem Bett zu quälen, aber was tun wir nicht alles für die Bildung im kulturellen Sinne.
Um 8.30 Uhr schwangen wir uns dann voller Enthusiasmus und Wissensdurst in den Bus, um uns von Pandy wiedermal mit "Kalimera Kinder" begrüßen zu lassen.
 
Steile Kurve nach rechts, enge Kurve nach links - nah am Abgrund. Dies ist wohl die beste Variante unseren Weg über die Serpentinen hin zum Kloster Machairas zu beschreiben.
Während unsere nette Reiseleiterin die ängstlichen Massen zu beruhigen versuchte, meisterte Efthymios die Kehren mit links. Zum Glück traute sich um diese Uhrzeit nicht jeder auf die einsamen Waldstraßen in den Bergen Zyperns, sodass Efthymios die erlaubten 80 km/h öfters ausnutzen konnte.
 
Angekommen am Kloster, besichtigten wir die Klosterkirche in prunkvoll erbautem Stil.

 
 
Etwas holprig ging es weiter zu Europas größtem Straußenpark - "Lo Struzzo Club". Während die "Kleinen" sich interessiert den Rennvögeln widmeten, tummelten sich die "Großen" auf Schaukel und Wippe.
Die erste Katastrophe kündigte sich an, indem der Traktor, der uns durch den Park fahren sollte, nicht ansprang. Jedoch konnte das Problem in wenigen Minuten gelöst werden und wir starteten unsere Expedition ins Straußenlager.

 
 
Völlig ausgehungert stieg die Meute in den Bus ohne zu ahnen, dass die zweite Katastrophe nahte. Dem Essen entgegenfiebernd fuhren wir ins nächste Dorf. Voll im Schwung gab der Motor den Geist auf und wir rollten und rollten und rollten und rollten und rollten und rollten und rollten und blieben schließlich mitten auf der Kreuzung stehen. Die grenzenlose Panik, die sich im Bus ausbreitete, ließ selbst Herrn Gottschalk nicht kalt, der seine Furcht erst einmal in Rauch auflöste (Zigarette). dann warteten wir und warteten wir und wir warteten immer noch, während das Allroundtalent Efthymios das Problem locker vom Hocker löste.
 
(Es stellte sich heraus, dass der Tank leer war. Durch Zufall kam ein Tankwagen vorbei, der den Benzin wieder auffüllte.)
 
Ausgehungert im Restaurant angekommen, erwartete uns schon das leckere Menü. Glücklich und wohlgenährt traten wir den Rückweg zum Hotel an. Dort angekommen ging jeder seinen Interessen nach, zum Beispiel schlafen, essen, flirten oder fernsehen.
 
Da es ein Erholungsurlaub sein sollte, wurde "strengstens" darauf geachtet, dass wir ab halb elf unseren Schönheitsschlaf antraten.
 
Gute Nacht liebes Tagebuch und auf zum nächsten Abenteuer.

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