TRAVEL DIARY CYPRUS 2003 | Dienstag, 18. Februar 2003 - GEISTERSTADT FAMAGUSTA, AYIA NAPA, NISSI BEACH & CAP GRECO

 
Heute wurden wir von Vogelgezwitscher und Sonnenstrahlen, die in der Nase kitzelten, geweckt, was darauf schließen lässt, dass wir wirklich ausschlafen durften. Um 10.00 Uhr startete unser heutiger Ausflug.
 
Da der Name unseres Busfahrers - Efthymios - für Deutsche so schwer auszusprechen ist, nannte er uns seinen leichter auszusprechenden und zu merkenden Spitznamen Timos.
 
Die erste Stadt, die wir besuchten, war die mit vielen Tavernen gesegnete Stadt Dherinia. Es ist ein Grenzort an der sogenannten "Green Line"- Dort besuchten wir den Aussichtspunkt, von dem aus man die "Geisterstadt" Famagusta sehen kann.
Nach der türkischen Invasion 1974 mussten die griechischen Zyprioten, die ungefähr 80% der Bevölkerung ausmachten, ihre Häuser verlassen.
 
Der schwedische Reporter Jan Olof Bengtsson schrieb:
 
"Heute, im September 1977, sind die Frühstückstische noch gedeckt, die Wäsche hängt noch auf den Leinen und die Lampen brennen noch."
 
Die Problematik des geteilten Landes war hier besonders deutlich spürbar.
 
Weiter ging es nach Potamos mit den schönen Sandstränden, die im Sommer bei Touristen sehr beliebt sind. Sehr beeindruckt waren wir von den hohen Wellen und dem türkis-himmelblauen Meer, wo einem die Macht der Elemente (Wasser und Wind) direkt ins Gesicht schlug.
 
Danach hieß es: "Ab zum Kap Gréco!" zu einem Spaziergang an den Steilküsten, gegen die die Wellen peitschten. Unseren Lehrern war es allerdings zu viel "steil" und zu wenig Küste.
 
 
 
Wir erreichten Ayia Napa mit Müh und Not, in unseren Körpern der Magen war tot, aber wir mussten uns trotzdem noch das ehemalige Kloster der Touristenstadt ansehen.
 
Danach beschlossen wir einstimmig Spaghetti Bolognese und keine zypriotischen Gerichte zu essen und fuhren zum Fischerhafen ins Restaurant "Markos".
Wohlgenährt machten wir ein Fotoshooting und fuhren dann zum Nissi Beach, "dem Strand mit der Insel" (Zitat Pandy).
 

 
Einige unerschrockene Wassernixen wagten sich in die eisig-kühlen Fluten.
Der Rest plantschte mit den Füßen am Strand und wurde trotzdem klitschnass oder baute Kleckerburgen, um eine Biene zu schützen.
 
Danach ging es zurück zum Hotel, wo sich einige erst einmal den Sand von den Füßen kratzen mussten und andere immer noch nicht genug hatten und noch einen Spaziergang am Strand machten.
 
Mit Freude erwarten wir den morgigen Tag, wo wir endlich wieder um 5.45 Uhr aufstehen "dürfen".

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