Meeting our new family member

by - Sunday, October 06, 2013

Im Sommer ist unser über 15 Jahre alter Kater Burzie verstorben. Solang ich denken kann war er Teil unserer Familie und über mein halbes Leben an meiner Seite.
Das Tragische und Unfassbare ist, dass, als ich im Sommer auf Heimaturlaub kam und nach ihm rief, er sofort zu mir gerannt kam, schnurrte und sich an mich schmiegte. Er hat noch nie auf mich gehört, wenn ich nach ihm rief, nur auf meinen Opa. Doch diesmal schien er genau zu wissen, wer nach so einer langen Zeit zurück kam und er schien sich riesig über unser Wiedersehen zu freuen.

Beim Abschied jedoch, wollt er nicht mehr näher zu mir kommen, sich auch nicht streicheln lassen. Er wusste es bereits ganz genau, dass dies unser letzter Abschied sein sollte und wir uns nicht mehr wieder sehen würden.

Nur wenige Wochen später mussten meine Großeltern ihn leider einschläfern lassen, da er nicht mehr essen und als Folge dessen vor Erschöpfung nicht mehr gehen konnte. Er hatte ein Nierenleiden, das trotz Besuchs beim Tierarzt und zahlreicher Spritzen nicht kuriert werden konnte.

Kurz darauf erschien er mir im Traum. Er hatte jedoch ein anderes Fell, nicht schwarz und weiß, sondern getigert war es. Ich konnte diesen Traum erst nicht deuten. Einige Wochen später jedoch erhielt ich die freudige Nachricht, dass meine Großeltern ein kleines Katzenbaby adoptiert, ihm wieder den Namen Burzie gegeben haben - und dass es ein getigertes Fell hat.






Ich konnte es kaum glauben, unser alter Kater hat sich im Traum von mir verabschiedet und mir unser neues Familienmitglied vorgestellt. Vielleicht lebt ja ein Teil von ihm weiter.

Jetzt konnte ich den neuen Burzie endlich kennenlernen. Ein kleiner verspielter Racker, der alles auseinander nimmt, das nicht in Sicherheit gebracht wird ... Kuscheltiere, Stricke, Schuhe und Schnürsenkel, sogar Trompetenbäume.




Das ist aber auch alles so interessant. Ich brauche den ganzen Tag Aufmerksamkeit.
Am liebsten spiele ich mit Opa. Da beiße ich auch gern mal zu und spring ihn an. Die größten Abenteuer erleben wir gemeinsam auf dem Heuboden und auf dem Hof ... hier gibt es so viel zu entdecken. Nur außerhalb von Haus und Hof darf ich noch nicht, da ist es noch viel zu gefährlich.






Nachdem ich dann alle auf Trap gehalten habe, werde ich müde und kann dann ganz lieb und artig sein. Dann lasse ich mich sogar Streicheln und Kraulen.





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2 Love notes

  1. Ach ist der toll! :-) Schön, dass sich deine Familie für einen neuen kleinen Burzie entschieden hat. Ich könnte mir so ein Leben auch nicht mehr ohne die Fellnasen vorstellen!

    Übrigens: Ich hab dich gestern gesehen! Wir waren die Leute im hübschen blauen Auto, die euch in Tharandt das Linksabbiegen auf den Nettoparkplatz ermöglicht haben :-D

    Liebe Grüße! :)

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  2. Lass dich von den süßen Bildern nicht täuschen, der Gute beißt auch gern mal zu und eben haben wir eine Stunde damit verbracht, ihn draußen wieder einzufangen. ;-)
    Das ist ja mal was, dass ihr uns gesehen habt. Sorry dass ich nicht gegrüßt habe, aber ich hab echt nicht aufgepasst und war wohl wie immer irgendwo anders mit den Gedanken, gab ja auch so viel zu sehen zwecks Stadtfest in Tharandt.
    Danke nochmal fürs Abbiegen lassen. ;-)

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