TELÉFERICO DEL PUERTO BARCELONA (Hafenseilbahn) | 08.08.2013 PART I

Vergangenen Donnerstag war mein freier Tag. Und zufälliger Weise hatte Marlen auch frei. So beschlossen wir unseren freien Tag zusammen zu verbringen und zu gestalten. Auf unserer Bucket-List wollten wir zwei Punkte in Angriff nehmen:

Die Hafenseilbahn in Barcelona oder eine Hafenrundfahrt mit dem Schiff.


Laut Wetterbericht sollte uns jedoch das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Es war Regen und Gewitter angekündigt. Doch wenn Engel reisen...
Gewittert hat es schon in der Nacht vom Mittwoch zu Donnerstag und so weckte uns die Sonne am Donnerstagmorgen und ein strahlend blauer Himmel.
Da ich noch einige Einkäufe tätigen musste und auch nicht so zeitig aufstehen wollte, haben wir uns 15.00 Uhr an der Metrostation Jaime I verabredet. Dort kamen wir beide auch pünktlich an.
Gemütlich schlenderten wir Richtung Hafen, erzählten uns unterwegs alle News, was denn so in der einen Woche alles beim Anderen passiert ist, seitdem wir nicht mehr zusammen wohnen.






Am Hafen füllten wir an diesem heißen Tag unsere Wasservorräte auf und ich kaufte mir ein leckeres Eis mit Mandeln und Caramel, mein Lieblingseis.
Kurzerhand beschlossen wir an diesem Tag die Hafenseilbahn von Barcelona in Angriff zu nehmen. Ein touristisches Highlight auf meiner To-Do-Liste, das ich schon lang als erledigt abhaken möchte.







Der Startpunkt der Hafenseilbahn befindet sich in Barceloneta, Richtung W-Hotel in einem Turm mit Stahlkonstruktion, der ein wenig an den Eifelturm erinnert.

Bitte verwechselt ihn nicht mit dem am Maremagnum auf dem Bild oben, denn das ist nur die Zwischenstation und von dort gehen keine Fahrten aus. (Ich sag das nicht so zum Spaß, denn 2009 stand ich genau vor diesem Turm und wunderte mich, weshalb da keiner war und man nicht hoch fahren kann. )




Am Fuß des Turms heißt es erst einmal Warten, Warten und noch einmal Warten. Natürlich sind momentan viele Touristen in Barcelona und auch diese möchten gern mit der Hafenseilbahn fahren. So kann es gut sein, dass man allein um sein Ticket zu erhalten 70 Minuten anstehen muss. Wir hatten aber wie immer Glück und standen nur circa 30 Minuten in der Schlange, nach uns kamen dann jedoch viele weitere Touristen, sodass wir wirklich Glück hatten, dass als wir ankamen die Schlange noch so kurz war. Für Viele war das Warten sicherlich eine Schinderei, in der prallen Sonne und Hitze. Einige wischten sich sogar mit einem Handtuch ständig den Schweiß von der Stirn und griffen minütlich zur Wasserflasche. Wir nahmen das Ganze aber gelassen, quatschten viel und immerhin gab es auch Sonnenschirme und Blick auf den Hafen.






Nach 30 Minuten waren wir dann auch endlich an der Kasse angekommen. Ein Ticket mit Hin- und Rückfahrt kostet ganze 16,50 €. Aber bei gutem Wetter und guter Sicht und verhältnismäßig wenig Touristen lohnt es sich auf jeden Fall, auch wenn man es sicherlich nur ein Mal macht.
Nach der Kasse wartet man dann noch einmal 10 bis 15 Minuten am Aufzug, der einen auf die Plattform am oberen Ende des Turms bringt.




Ich staunte nicht schlecht, als Jemand hinter uns auf einmal eine Tasche aus Zypern in der Hand hielt.
Was für ein Zeichen mal wieder.



Irgendwann waren auch wir endlich dran und fuhren mit dem Aufzug zur Plattform auf dem Turm, von der aus die Seilbahn startet.


Jedoch erfuhren wir schnell, dass wir oben angekommen erneut warten mussten, diesmal auf die Gondel der Seilbahn.

Es ist immer nur eine Gondel je Strecke unterwegs, also insgesamt zwei. Ich denke, dass 10 bis 15 Personen in eine Gondel passen.

Diesmal entschädigte aber bereits die grandiose Aussicht über Barcelona, den Hafen und das Meer für die lange Wartezeit.




 



Irgendwann kam sie auch, die Gondel, in die wir mit hinein passen sollten ...





Alles über die Fahrt mit der Hafenseilbahn von Barcelona, Bilder aus luftiger Höhe und den Bericht von unserem Aufenthalt auf dem Montjuic erfahrt ihr in meinem nächsten Post ...

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