DELTA MACHINE TOUR 2013: BLACK CELEBRATION at LEIPZIG - The CONCERT on 11.06.2013



Genau 4 Jahre und 3 Tage nach meinem letzten Depeche Mode Konzert im Zentralstadion in Leipzig sollte ich am vergangenen Dienstag, 11.06.2013 an genau diesen Ort zurück kehren - zu einer neuen Tour.
Mittlerweile heißt das Zentralstadion Red Bull Arena.




Dadurch, dass ich diesmal die Anreise nicht nur aus der Umgebung von Dresden, sondern aus Barcelona antrat, entschloss ich mich das Ganze eher ruhig anzugehen, da ich auch am nächsten Tag wieder zurück nach Barcelona musste und mir die ganze Fliegerei mit Umsteigen und Wartezeiten immer ganz schön zu schaffen macht.

Diesmal sollte es nicht wie 2009 sein, Da waren wir morgens 08.30 Uhr nämlich schon längst vor den Stadiontoren, obwohl das Konzert erst gegen 21 Uhr begann, um uns die besten Plätze zu sichern.

Mein Plan war nun erst gegen 15 Uhr loszufahren, um gegen 18 Uhr und pünktlich zum Einlass am Stadion zu sein. Ich wollte mich ganz hinten in den Innenraum stellen, von wo aus ich jederzeit und ohne Probleme Getränke holen könnte und auch Platz zum Tanzen hätte.

Doch es sollte nicht so kommen...

Nachdem ich kurz vorm Mittag erst gelesen habe, dass der gesamte Bereich um das Stadion in Leipzig ab 16.00 Uhr komplett für den Autoverkehr gesperrt werden sollte, kam sie dann, die Panik. Immerhin fahren wir einen kleinen Twingo, der auf der Autobahn mit Ach und Krach vielleicht 130 km/h schafft, wir haben kein Navi und auch kein internetfähiges Handy. Wie um Gottes Willen sollten wir uns also von einem P+R Parkplatz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion finden?

Der gesamte Plan des Tages wurde kurzerhand umgeworfen und damit ein Gang schneller eingelegt.
Bereits gegen 12.30 Uhr ging es Richtung Autobahn.
Nach einer fast unendlich scheinenden 2-stündigen Fahrt, kamen wir dann auch ohne Probleme an.
Obwohl unsere Autobahn-Abfahrt gesperrt war. Doch wir nahmen die nächste und waren danach direkt auf der Bundesstraße, die uns bis ans Stadion führen sollte, also war das Ganze doch einfacher als gedacht.

Der Parkplatz war schon gut gefüllt, aber wir fanden noch einen Platz für unseren kleinen grauen Twingo mit DM-Kennzeichen. ;-)
Aufgrund fast nicht auszuhaltender Hitze, wurde im Schatten gepicknickt, um sich für den Abend zu stärken und es wurden erstmal die anderen Devotees beäugt.




Für mich war es schon seltsam nach so einer langen Zeit des Verzichts auf Depeche Mode-Parties und Konzerte wieder in der Szene und im Black Swarm unterwegs zu sein.
Aber es war ein großartiges Gefühl und ich war schon ein wenig stolz auf mein Tour-T-Shirt der letzten Tour und meinen DM-Gürtel, den wohl nur wenige haben.


Gegen 15.00 Uhr machten wir uns auf zum Stadion.
Dort herrschte eine Atmosphäre wie auf dem Jahrmarkt, überall Bier- und Brezel-, Bowle- und Langos-, sowie Bratwurst-Stände. Nicht zu vergessen die Stände mit Merchandising für die Tour.
Nach dem ersten Beäugen sprang mir aber noch kein Fan-Artikel in die Augen.



Beim Rundgang sahen wir auch die bereits 100 Meter lange Schlange von wartenden Fans, die sich bereits am Einlass gebildet hatte.
Aus späteren Berichten habe ich entnommen, dass der erste Fan wohl schon 3.00 Uhr die Nacht zuvor am Stadion war, das heißt 18 Stunden vor dem Konzert! Verrückt muss man sein!
Obwohl, wer weiß, ob ich das nicht auch machen würde (oder noch machen werde), wenn ich Front of Stage-Karten habe und in der ersten Reihe stehen will?

Wir kehrten jedoch in den Schatten zurück und verbrachten die übrigen 3 Stunden mit Leute Beobachten, Essen und Trinken und dem Lauschen der ersten Warm-Up-Töne, die aus dem Stadion kamen.

Gegen 18 Uhr erst fiel uns auf, dass die Schlange am Einlass sich merklich nach vorn bewegte.
Der Einlass war wohl bereits gegen 17.30 Uhr gestartet.
Also stellten wir uns doch an, konnten ohne ein Scannen der Tickets und ohne eine wirkliche Taschenkontrolle ins Innere des Stadions.
Von Weitem sah es aus, als ob der Innenraum schon sehr gut gefüllt war, doch als wir dann endlich den heiligen Stadionboden mit Blick auf die gigantische Bühne betraten, waren nur der Front of Stage-Bereich und circa 2 Reihen danach gefühlt.





Da hatten wir also die Option in der 3. Reihe nach FOS zu stehen. Wer lässt sich die schon nehmen?
Also wurde sofort ein Platz in der 3. Reihe so nah wie möglich an der Bühne und auf der linken Seite, auf der immer Martin steht, gesichert.
Wir konnten uns noch schnell zwei bedruckte Konzertbecher gefüllt mit Wasser besorgen (2 Wasser kamen übrigends satte 12 €).






Ab da an, also so gegen 18.30 Uhr hieß es durchhalten bis um Mitternacht. Denn der Innenraum hinter uns füllte sich schnell, sodass man den eigenen Platz nicht mehr verlassen konnte - Essen oder Trinken holen oder zur Toilette zu gehen waren daher nicht mehr drin.

Leider hatten wir paar echte Qualmtanten vor uns, die eine Zigarette nach der anderen anzündeten und uns vor die Nase hielten. Selbstverständlich wurde dann auch schön nach hinten auf unsere Schuhe geascht. Nun gut, irgendwann gegen 23 Uhr haben sie damit dann auch aufgehört. (Rauchen auf Konzerten sollte verboten werden? Oder ist es das etwa schon?)

Die Wartezeit bis zum Konzert verging relativ schnell. Ich beobachtete die Fans, die verschiedenen Kleidungsstile (dabei hatte es mir ein Theo Hutchcraft-Verschnitt mit schwarzer Hose, weißem Hemd, nostalgischen Hosenträgern, schwarzer Sonnenbrille und entsprechend gegeelter Haare besonders angetan). Auch musterte ich interessiert die vielen selbst designten T-Shirts.

Als Support Act trat Douglas McCarthy der EBM Band Nitzer Ebb auf.
Der war zumindest besser zu ertragen wie damals 2009 Polarkreis 18.
Die Beats waren gut, nur ging mir sein Gejaule auf den Sack.



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Seltsamerweise waren kurz vor 21.00 Uhr und Konzertbeginn noch so einige Plätze im Stadion unbesetzt. Auch wollte die mehrfach versuchte Laola-Welle nicht klappen. Schade, 2009 ging sie mehrmals durch und um das Stadion.


Auch hatte ich damals das Gefühl, dass das DJ-Set besser abgestimmt war, die Musik immer besser, lauter und fordernder wurde, sodass dann zum Konzertbeginn die Stimmung richtig aufgeheizt war. Das war diesmal leider nicht der Fall, dieses Gefühl, dass man auf diesen besonderen Höhepunkt zustrebt, wenn die Band die Bühne zum ersten Mal betritt und sich alle Vorfreude und Anspannung in einem gigantischen Jubelkonzert entlädt.



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Nun, die Herren waren pünktlich und betraten 21.00 Uhr unter tosendem Beifall die Bühne und begrüssten ihren Black Swarm mit "Welcome to my world".






Da die Eindrücke an diesem Abend so vielfältig waren, dass es unmöglich ist, alles in nur einen Post zu packen, habe ich mich entschlossen, euch in mehren Posts von meinem Konzerterlebnis zu berichten. Insgesamt sind 3 Teile geplant - das war Teil 1.

In meinem nächsten Post habe ich einige Fotos vom Konzert für euch und in meinem übernächsten dann die Setlist, die eine Überraschung auf Lager hielt, anhand von einigen Video-Livemitschnitten.







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