A weekend shortbreak to SITGES | 28.06.2013 - SUN,BEACH, ICECREAM & RELAX



Gestern am Samstag hieß es zunächst einmal Ausschlafen.
Um 10 Uhr morgens habe ich es dann doch irgendwie aus dem Bett geschafft. Mein Wecker klingelte übrigens schon seit 8 Uhr.
Nach einer erfrischenden und belebenden Dusche wartete das ausgiebige Frühstück auf mich. Es ist schön, endlich mal wieder Zeit für so etwas zu haben - so komisch es auch klingt, aber ich war die letzten Wochen so oft unterwegs und beruflich eingespannt, dass ich mich nicht erinnern kann, wann ich das letzte Mal schön in Ruhe und gemütlich gefrühstückt habe.

Marlen war auch schon wach, denn es wartete ein Tagesausflug nach Sitges auf uns. Für mich sollte dieser Ausflug wie gerufen kommen, um mich ein wenig zu erholen. Der Tag brachte mir viel Entspannung und mein inneres Gleichgewicht zurück, auch wenn ich merke, dass so ein einzelner Tag nicht ausreicht, um die Akkus wieder aufzuladen.
Ein richtiger Urlaub ist schon längst überfällig - mein letzter war 2004 auf Zypern - aber bisher ist der noch in weiter Ferne.

Kurz nach dem Mittag, gegen 12.30 Uhr machten wir uns mit dem Zug auf nach Sitges.
Es ging immer die Küste entlang Richtung Süden, an Orten wie Castelldefels vorbei, in dem übrigens der Weltfussballstar Lionel Messi wohnt. (Hier werden wir auch demnächst einen Strandtag einlegen.)

In Sitges angekommen, merkten wir sofort dieses andere Klima - das Urlaubswetter. Uns stieg eine frische Meeresbrise in die Nase und von den Wolken und dem Dunst, der über Barcelona hing, war plötzlich auch nicht mehr viel zu sehen.




Wir flanierten durch die vielen Gässchen, kehrten in einige Läden ein, ohne jedoch so richtig Erfolg zu haben. Ich ging mal wieder ohne Sandalen und Bikini aus.





Zur Erfrischung gab es gefrorenen Joghurt - der erste meines Lebens, ob ihr es glaubt oder nicht - mit Mango. Der war wirklich erfrischend und verdammt lecker.





Dann ging es langsam Richtung Strandpromenade. Dort genossen wir das Urlaubsfeeling und liefen ein wenig in Strandnähe entlang Richtung Kathedrale.





Von dort aus bietet sich eine atemberaubende Sicht bis zum Yachthafen an der Küste entlang. Diesen Abschnitt habe ich mir für meinen nächsten Besuch in Sitges aufgehoben.





Danach kam dann doch ein wenig der Hunger auf, sodass wir uns entschlossen, etwas Leichtes in einem Restaurant am Strand zum Mittag zu essen. Es war schon fast 15 Uhr, in Deutschland vielleicht Zeit zum Kaffeetrinken, in Spanien genau richtig zum Mittag.
Fast hätten wir auf diesen Kissen auf der Rückseite des Restaurants Platz genommen.





Doch dann entdeckte Marlen, dass es eine Terrasse gab mit Meerblick, auf der ein kleines Plätzchen für uns frei war - anscheinend genau für uns reserviert.






Es gab kühle Getränke, auf unser Essen mussten wir leider eine Stunde warten, da der Kellner unsere Bestellung vergessen hatte. Schon etwas ärgerlich, aber auch nicht so schlimm, denn so konnten wir viel länger diese Aussicht geniessen.





Irgendwie musste ich an die vielen Restaurants im Hafen von Paphos/ Zypern denken, in denen ich manchmal mit einem ähnlichen Blick gefrühstückt oder einen Frappé getrunken habe. Oh, was würde ich jetzt nur für einen Frappé geben!!!

Jedenfalls aß ich einen Salat mit Ananas, Croutons und Hühnchen, wirklich sehr lecker.





Auf einmal war es schon 16 Uhr und so schlüpften wir schnell in unsere Bikinis.
Es ging endlich zum Strand und wir machten etwas, das ich, auch wenn ihr es nicht glauben werdet, noch nie in meinem Leben gemacht habe: Wir liehen uns eine Strandliege aus. Die kam satte 6€ (für die noch verbleibenden 2 Stunden Sonne) und war jedoch jeden einzelnen Cent wert, schon allein aufgrund dem bequemen Bezug.
Wir bekamen unsere Liegen in die letzte Reihe am Strand gestellt, waren dort die einzigen und hatten schon ein luxuriöses Plätzchen.





Vor allem gibt es hier richtigen Sand, in Barcelona und an der Costa Brava eine Seltenheit, dort gibt es nur Kies. Um uns herum waren seltsamerweise recht wenige Menschen, vor allem aber Engländer und Familien. Wir badeten bis 18 Uhr in der Sonne, bei einem schönen erfrischenden Lüftchen, das uns mit frischer Meeresluft versorgte. Ich konnte richtig schön entspannen. Irgendwie erinnerte mich der Strand auch an den Strand am Hafen von Paphos/Zypern. Gegen 18 Uhr ging es dann langsam auf den Heimweg.





Nicht ohne einen Zwischenstopp einzulegen, denn es wartete das wohl leckerste Pistazien-Eis, das ich je gegessen habe, auf uns.





Schon allein wegen diesem Eis werde ich sobald wie möglich nach Sitges zurück kehren.
Die zweite Kugel hatte übrigens, wie soll es in Sitges als Bacardi-Stadt auch anders sein, Mojito-Geschmack.

Für die Lieben Zuhause wurden noch Postkarten gekauft und dann ging es bei romantischer Abendsonne wieder zurück nach Barcelona. Zuhause kamen wir aufgrund eines ungeplanten Umweges erst gegen 21 Uhr an.




Der Tag und seine Erlebnisse werden noch lange nachwirken und ich kann es kaum erwarten zurück nach Sitges zu kehren!



1 Kommentar:

  1. Ein echter Geheimtipp, dort würde ich auch gern mal länger als einen Tag urlauben.

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