If I can not come to CYPRUS, CYPRUS comes to me | Having a wonderful day with special greetings from Cyprus

by - Saturday, April 13, 2013




Ganz selten gibt es sie, diese besonderen Tage, an denen ganz unerwartet wundervolle Dinge geschehen ...


Gestern war wieder so ein Tag ...

Es war mein freier Tag und das Wetter war einfach super, 23 Grad und Sonnenschein pur, der erste Tag, der sich wie Sommer angefühlt hat. Die Winterjacken und langen Hosen wurden gegen kurze Röcke, Sandalen und T-Shirts ausgetauscht.

Anstatt ausschlafen zu können machte ich mich jedoch schon 09.00 Uhr morgens auf zur Seguridad Social, um meine Tarjeta Sanitaria Europea zu beantragen, also meine europäische Krankenversicherungskarte.
Da die Stelle der Sozialversicherung nur wochentags zwischen 9 und 14 Uhr geöffnet hat, kann ich sowas nur an meinem freien Tag unterhalb der Woche erledigen, den ich aller 14 Tage habe.
Bisher kam ich aber nie pünktlich aus dem Bett und habe daher mir seit über einem halben Jahr vergeblich vorgenommen, die Karte zu beantragen.
Gestern sollte es nun klappen, jedoch mit einer gewissen Hartnäckigkeit.

An der Stelle der Seguridad Social angekommen, war die erste Frage, ob ich arbeite oder nicht. Die nächste eine Information, dass man nur mit einem im Voraus vereinbarten Termin vorbeikommen kann.
Also wollte man mir einen Termin für einen anderen Tag geben. Ich erklärte, dass es schwierig wäre, weil ich in wechselnden Schichten arbeite...stimmt ja auch.
Die nächste Frage war dann, wann ich vorhabe ins Ausland zu gehen. Ich antwortete, dass ich eigentlich schon nächste Woche verreise, was wiederum stimmt.
Etwas gereizt gab man mir dann eine Nummer und zu verstehen, dass ich warten soll, jedoch kämen vor mir erstmal alle Personen dran, die einen Termin haben.

Ich setzte mich also, rechnete schon damit, dass ich um die 2 Stunden Wartezeit einplanen muss.
Doch zu meinem Erstaunen wurde nur circa 2 Minuten später meine Nummer angezeigt und ich kam bereits dran.
Ich brauchte nur meine NIE hinzeigen und erhielt ein Dokument, dass ich die Europäische Versicherungskarte (TSE) beantragt habe. Diese soll in circa 10 Tagen ankommen. Allerdings bin ich da im Urlaub und weshalb auch immer, aber bei der Seguridad Social war die Adresse des Nachbarhauses eingespeichert, die man angeblich auch nicht mehr ändern könne.
Wenn ich Pech habe, wird die Karte also im Nachbarhaus zugestellt. Es bleibt also spannend ...

Danach ging es zum Einkaufen im Supermarkt und beim Obst-und Gemüsehändler, außerdem kaufte ich mir einige Zeitungen am Zeitungsstand, die ich zunächst lesen und in denen ich später einige zerbrechliche Gegenstände, wie meine Bacardi-Gläser aus der Casa Bacardi in Sitges oder auch meine Gläser vom FC Barcelona und Real Madrid einwickeln will, damit sie im Koffer nicht kaputt gehen.
Hoffentlich kommen sie heil in Deutschland an, aber das ist ja immer so eine Sache ...

Ich nahm mir eine schöne Auszeit auf unserem Balkon in der Sonne und las ein wenig die Sportzeitung und Neuigkeiten zur Champions-League und MotoGP.





Ich hatte ein seltsames Gefühl, ein gutes Gefühl, als ob ich im Urlaub wäre ... und auch als ob der Tag noch etwas Schönes für mich bereit halten würde.

Und das sollte er auch ...


Abends wollte ich mich mit Nadin in der Stadt auf einen Drink treffen.

Zunächst war als Ausgangspunkt der Placa Catalunya festgelegt. Doch Nadin war noch in Barceloneta und so machten wir uns die Kolumbussäule am unteren Ende der Rambla am Hafen als Treffpunkt aus.

Ich rannte mehr oder weniger die Rambla vom Placa Catalunya bis zum Hafen ab.
Das habe ich schon seit über 4 Jahren nicht mehr getan.
Sonst versuch ich die Rambla so gut wie möglich zu umgehen. Da sind mir einfach zu viele Touristen und ich habe immer das Gefühl, dass mir im nächsten Augenblick meine Tasche gestohlen wird.

Nadin wartete an einem der Löwen an der Kolumbussäule auf mich und wir schlenderten an den Steg am Hafen, um die letzten Sonnenstrahlen des Tages zu erhaschen






.





Im Hafen lag ein großes Fracht- beziehungsweise Containerschiff vor Anker, aus dem fleißig LKW fuhren. Es schien gerade erst angekommen zu sein.







In großen weißen Buchstaben prangte der Name "IPPOTIS" an diesem Schiff. Und meine Augen konnten nicht glauben, was sie darunter sahen: Dort stand auch in großen weißen Buchstaben "LIMASSOL" geschrieben.






DIESES SCHIFF KAM GERADE AUS ZYPERN.


Ich konnte es nicht glauben, wieder eines dieser Zeichen...Ich war so glücklich, über diese wundervollen Grüße aus Zypern, hatte Gänsehaut und Tränen in den Augen. Ein Foto mit von mir und dem Schiff durfte natürlich auch nicht fehlen.






Am liebsten wäre ich mit an Bord gegangen und zurück nach Zypern gefahren! In diesem Moment packte mich das Fernweh und die Sehnsucht nach Zypern...

Wir setzten uns noch ein wenig in die Sonne und beobachteten, wie die Sonne hinter der Rambla langsam unterging und ihre letzten Strahlen auf uns, den Hafen und das W-Hotel warf.







Danach ging es zurück auf die Rambla in ein süßes kleines und atmosphärisches WOK Restaurant. Wir hatten einen riesen Hunger. Ich aß gebratenen Reis mit Gemüsse, Putenbruststreifen und Erdnusssoße, wirklich lecker und für mich ungewohnt scharf.






Frisch gestärkt ging es in eine Szenebar in das Viertel RAVAL weiter, in der Mojitos auf uns warteten. Lustiger Weise hatte ich den ganzen Tag über einen riesen Appetit oder besser gesagt Durst auf Mojito.












Wir verbrachten einen schönen Abend mit einer Arbeitskollegin von Nadin und deren Freund. Unerwarteter Weise stellte sich dieser auch als Depeche Mode-Fan heraus und so schwelgten wir in alten Zeiten und unterhielten uns über das neue Album, die kommende Tour und das damalige Konzert der letzten Tour in Leipzig.









So ging ein traumhafter Tag wundervoll zu Ende. Wir nahmen die letzte Metro kurz vor 02.00 Uhr und ich war 04.00 Uhr heute morgen in meinem Bett.

Ich freue mich immer noch riesig über diese besonderen Grüße aus Zypern und hoffe, dass ich im Herbst mit Grüßen aus Barcelona auf Zypern vorbei schauen kann.

In diesem Sinne, die schönsten Momente sind immer die ungeplanten!





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