A Hippie-Easter-Trip to SITGES

by - Tuesday, April 02, 2013





Am vergangenen Freitag war auch hier in Spanien Feiertag, Viernes Santo, und auch ich hatte ausnahmsweise frei und musste nicht arbeiten.

Lang hatten wir uns schon vorgenommen nach Sitges zu fahren. Diesmal sollte es klappen.

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, machten wir uns kurz nach dem Mittag auf in das circa 35 km südwestlich von Barcelona gelegene Sitges.






Zunächst mit den Ferrocarriles, dann mit der Renfe (Zug).

Unser Ausflug begann sehr lustig, denn wir hatten uns aus Versehen erst das falsche Zugticket gekauft, nämlich nicht für die Ferrocarriles sondern die Renfe. Dank einer freundlichen Mitarbeiterin haben wir jedoch schnell das richtige Ticket und die Differenz zurück erstattet bekommen.

Für mich war es der erste Ausflug in südliche Richtung Barcelonas, mal abgesehen von dem Ausflug nach Sant Sardurni d'Anoia und den Besuch in der Freixenet Cava-Kellerei.

Auch war es mein erster Ausflug nach Sitges - und sicherlich nicht der letzte.






In Sitges angekommen war ich nämlich einfach nur überwältigt. Ich hatte ein kleines verschlafenes Fischerdorf mit Kapelle am Strand erwartet, doch das was mich erwartete war das tobende Leben – unzählige Strassen und Gässchen, die vor Menschen nur so wimmelten an diesem Feiertag, zahlreiche Luxusgeschäfte, Hotels, wunderschöne Ateliers und Szeneläden, wie sie so wohl nur in der Dresdner Neustadt zu finden sind, Restaurants und Bars – und schnell wurde klar, dass dies kein verschlafenes Fischerdorf ist, sondern ein Ort, der mich mittlerweile fast mehr begeistert wie Lloret de Mar und ein Ort, der auch mehr zu bieten hat.






Ein Freund von mir sagt, dass sich dieser Sitges im Sommer zu einem kleinen Ibiza verwandelt – dies ist auf jeden Fall auch schon an Ostern geschehen.

Wir flanierten also durch einige kleine Gässchen immer Richtung Strand, konnten uns kaum einem Geschäft entziehen. Und so fanden wir Eintritt in richtige Oasen, einige Läden haben uns in eine andere Welt entführt und einfach nur begeistert.







Am Strand entlang bewunderten wir die zahlreichen Restaurants. Schnell wurde klar, dass hier eher die Spanier und Menschen unterwegs sind, die der gehobeneren Klasse angehören.

Immer mit dem Duft von Paella und frischem Meeresduft in der Nase ging es entlang der Strandpromenade.






Ein Eis durfte an diesem traumhaft warmen Tag natürlich nicht fehlen. Endlich konnte ich wieder mein geliebtes Pistazien-Eis geniessen (für mich hat es eine ganz besondere Bedeutung), sowie eine Kugel Sauerkirscheis mit Sahne … einfach nur lecker. Es war übrigends das dritte Eis für mich dieses Frühjahr.






Am Strand machten wir wie immer unsere obligatorischen Hüpf-Fotos, auf denen sich im Hintergrund das Stadtbild von Sitges mit seiner berümten Kathedrale befindet.






Diese stand auf unserem nächsten Programmpunkt und so erklommen wir dessen zahlreiche Stufen.






Gefährlich wurde es, als man plötzlich ohne Absperrung vor einem tiefen Abgrund stand – Gott sei dank war ein gutaussehender Mann zur Stelle und wollte uns davor bewahren beim Fotografieren abzustürzen. ;-)







Die Kathedrale beigeistert von Aussen mehr als von Innen, um ehrlich zu sein, Dennoch war es bewegend die vielen Kerzen zu sehen, deren Lichter alle für eine bestimmte Person oder einen besonderen Wunsch brennen.

Bei unserem Spaziergang um die Kathedrale entdeckten wir die Casa Bacardi von Sitges.
Wobei es sich dabei genau handelt erfahrt ihr in meinem nächsten Post.
Nur so viel, es wurde hochprozentig, wir unternahmen eine kleine Zeit- und Urlaubsreise nach Cuba und lernten unsere ersten Cocktails zu mixen.
Hier nur ein kleiner Tipp:






Wir buchten nämlich zunächst eine Führung auf Englisch für kommenden Sonntag.

Als wir spät abends jedoch immer noch in Sitges unterwegs waren, fragten wir jedoch, ob wir spontan auf die letzte spanisch sprachige Führung von 19.45 Uhr bis 20.30 Uhr an diesem Tag umbuchen können. Und wir hatten Glück, denn es waren noch genau zwei Plätze frei.

Was wir in der Casa Bacardi erlebt haben erfahrt ihr im nächsten Post.

Den Heimweg traten wir übrigens, wen wundert es, mit bester Laune und schwer bepackt mit Erinnerungsstücken aus der Casa Bacardi an.

Gestärkt haben wir uns bei Burger King, wo ich nach meinen zwei Sammelgläsern der Lliga und des FC Barcelona nun auch noch – oh weh – ein Glas des Gegners Real Madrid erhalten habe. Diese werden alle mit in meinen Koffer und nach Deutschland wandern und dort zusammen mit meinen weiteren Erinnerungsstücken und Schätzen sicher verwahrt.

Der obligatorische Magnet, den ich mir von jedem Ausflugsziel und Urlaubsort erwerbe, das/den ich besuche, durfte natürlich auch nicht fehlen.






Er strahlt nun an unserem Kühlschrank mit unserem etwas fehl geschlagenem Bild aus Cuba (Casa Bacardi) und hoffentlich auch bald mit unserer Bucket-List, einer Liste von Aktivitäten die wir in unserer wenigen verbleibenden Zeit noch unternehmen und welche Ausflugsziele wir noch erkunden wollen.

Es war ein wunderschöner und unvergesslicher Tag und wie schon erwähnt sicherlich nicht mein letzter Ausflug nach Sitges.







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