W-HOTEL BARCELONETA, Beach, Surfers and Skaterboys | 02.03.2013


Nach unserem Aufenthalt auf dem Montjuic ging es nicht etwa zurück nach Hause sondern weiter mit der Metro bis zur Haltestelle Drassanes auf der La Rambla, direkt an der Kolumbussäule und am Hafen.





Von dort aus sind wir am Hafen und Yachthafen entlang spaziert und waren kurz auf einem großen Segelboot. Ich war fasziniert davon, mal wieder Meeresluft zu atmen. Und ich war auch seit 2009 zum ersten Mal wieder am Hafen von Barcelona.






Zu Fuß ging es weiter nach Barceloneta an den Strand. Dort waren fast mehr Menschen unterwegs als im Sommer. Es war der erste schöne und warme Tag seit langem und nach vielen regnerischen und stürmischen Tagen, sodass es Viele ins Freie an die Luft zog.




Die Wellen waren an diesem Tag so hoch, dass wir selbst vom Montjuic aus sehen konnten, wie sie sich am Strand brechen. Und so waren viele Surfer unterwegs am Strand und stürzten sich in die bedrohlich hohen Wellen und Brandung.






Ich habe um ehrlich zu sein in meinem ganzen Leben noch nie solche hohen Wellen gesehen. Leider kann man das auf den Fotos gar nicht so erkennen, aber sie waren echt riesig.







Neben Surfern waren auch einige Verrückte und Lebensmüde unterwegs, die tatsächlich baden gingen, viele Skaterboys und -girls, Inlineskater, Fahrradfahrer und Spaziergänger.
So sah man dann auch einen Surfer mit seinem Surfbrett auf dem Skateboard den Strand verlassen. Außerdem saßen viele Gruppen am Strand, mit Gitarren oder Bier und genossen den sonnigen Nachmittag. Vor allem waren viele Amerikaner unterwegs, was für mich, da ich noch nie in Amerika war, einfach nur toll war. Es wurden viele Fotos geschossen und auch Videos von den Surfern gedreht.












Wir hatten uns entschlossen, aufgrund der Menschenmassen, in keinem Café einzukehren, auch hatten wir an diesem Tag schon recht viel Geld ausgegeben, also mussten als Nachmittagssnack Chips und Bier herhalten.
Nach kurzer Pause am Strand, die wir neben einer Gruppe Amerikaner und dem Beobachten der Surfer verbracht haben, ging es weiter am Strand entlang Richtung dem Luxushotel und 5-Sterne Hotel W der Starwood-Gruppe.


Aufgrund des Sturms wurden viele Muscheln an den Strand gespült, die man sonst nur eher selten findet. Diese wanderten natürlich sofort in meine Tasche.
Am W-Hotel spielten wir beim Fotografieren mit der Perspektive und es entstanden einige tolle Fotos, auch liesen wir uns gemeinsam fotografieren.





Wir sind kurz in das W-Hotel hinein und hatten unseren Spaß daran, die Highsociety, Neu-Reiche und Möchtegern-Reiche zu beobachten. Ich fand das ganze Szenario eher nur makaber und abstossend, aber nun ja. Vom W-Hotel an sich bin ich irgendwie enttäuscht. Es war das erste Mal, dass ich es von Nahem gesehen habe. Es gleicht irgendwie einer Bettenburg und wirkt sehr kalt und uneinladend. Auch war der Strand an diesem Teil wahnsinnig dreckig.
Wir sind auf die Aussichtsplattform hinter dem Hotel, die ein Treffpunkt für Skater ist und konnten sehen, wie die Sonne langsam unterging und der Tag sich langsam seinem Ende neigte.






Auf dem Rückweg sind wir an dem Turm der Hafenseilbahn vorbei und setzten diese Attraktion auf unsere TO-DO-LISTE. Obwohl es für Nadin sicherlich eine große Überwindung werden wird, denn sie ist noch einmal einiges höher als die Seilbahn des Montjuic und geht auch über das Meer.

Auf dem Rückweg durch Barceloneta und entlang der vielen Restaurants wurden wir von einigen angesprochen und es wurde ein wenig geflirtet. Wir haben viele hübsche Jungs, Surfer, Skaterboys und Neureiche an diesem Tag gesehen.

Leider mussten wir auch im Fernsehen an einem Lokal, vor dem sich eine richtige Menschenmasse gebildet hatte, sehen, wie der FC Barcelona auch das Rückspiel gegen Real Madrid mit 1 : 2 verloren hat. (Was ist nur los mit meinen Jungs, seitdem Pep Guardiola weg ist?) Auch war es nicht schön, zu sehen, wie die Spieler ausrasten. Auch im Camp Nou war mir dies vergangene Woche schon live aufgefallen und leider musste ich da auch live erleben, wie der FC Barcelona vor heimischen Publikum verlor.



Nun ja, den Rückweg traten wir mit der Metro ab Barceloneta an und sind in Urquinaona von der gelben in die rote Metrolonie eingestiegen. Auf dem Heimweg ging es noch kurz in den DIA (Supermarkt) und Zuhause angekommen gab es als Abschluss für einen großartigen Tag erneut mehrere Gläser Cava mit Früchten zum Anstoßen, Pizza 4 Quesos (4 Käsesorten) und selbstgemachten Zaziki von Nadine. Gemeinsam haben wir uns die Bilder des Tages angesehen und der Genuss von Zaziki lies mich von meinen vergangenen Zeiten auf Zypern schwärmen.

Es war ein grossartiger Tag!

Nächstes Wochenende habe ich ab Freitag 17 Uhr bis Montag 12 Uhr frei und wir schmieden schon große Pläne für unseren nächsten Ausflug ...




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